Kunst in der Hospitality: Wie intuitive Malerei das Gasterlebnis verändert mit Jeannine Platz

Shownotes

Kann ein Hotelzimmer mehr sein als nur durchgestyltes Interieur und Bettenkomfort? Was passiert, wenn eine Künstlerin ohne Pinsel, aber mit 30 Kilo Farbe eine Luxussuite stürmt – und Hotels starre Regeln gegen radikales Vertrauen eintauschen? Und wie schlägt die unperfekte, echte menschliche Emotion die kühle Perfektion digitaler Durchkonzeptionierung?

In dieser Episode von „Bring dich mit“ begrüßen Sara und Minu die Künstlerin, Kalligrafin und Performance-Künstlerin Jeannine Platz. Bekannt für ihr außergewöhnliches Projekt „Suite View“, verwandelt sie Hotelzimmer weltweit in temporäre Ateliers, um spektakuläre Ausblicke direkt mit ihren Händen auf die Leinwand zu bringen. Gemeinsam sprechen sie über das Spannungsfeld zwischen kaufmännischem Verstand und Bauchgefühl, warum analoge Haptik in Zeiten von KI der Schlüssel zu unvergesslichen Gästemomenten ist und wieso die Hotellerie öfter den Mut zum Wandel wagen sollte.

  • Vom Passagierschiff in die Luxussuite: Wie aus Jeannines Sehnsucht nach Weitblick das internationale Projekt „Suite View“ entstand und wie aus mutigen Initiativbewerbungen schlussendlich Wünsche von Spitzenhotels wurden, ihre Suiten als Atelier zu vergeben.
  • Kreativität ohne Pinsel und Plan: Warum Jeannine ihre Werke ohne Vorzeichnungen rein mit den Händen erschafft und weshalb echtes Vertrauen der Hoteliers das wertvollste Briefing für magische Kunstwerke ist.
  • Die kaufmännische Künstler-Seele: Wie Jeannine trotz hochgradig intuitiver Arbeitsweise durch ihr kaufmännisches Fundament seit 30 Jahren ein erfolgreiches, eigenständiges Business im Kunstmarkt führt.
  • Haptik als Gegenbewegung zur KI: Warum handgeschöpfte Papiere, Tinte und echte Farben eine emotionale Tiefe erzeugen, die kein digitaler Bildschirm und kein KI-Generat jemals ersetzen kann.
  • Räume mit Wandelbarkeit und Herz: Wie Kunst in Hotels Geschichten erzählt, Gästebindung stärkt und warum Räume nicht für die Ewigkeit starr eingerichtet sein müssen, sondern lebendig mit ihren Menschen mitwachsen dürfen.

Am Ende wird klar: Perfekt durchgestylte Prozesse schaffen Effizienz, aber erst der Faktor Mensch und spürbare, analoge Emotionen verleihen einem Hotel eine echte Seele. Jetzt reinhören und erfahren, wie intuitive Kunst den Hotelalltag entschleunigt, warum Mut zur Lücke echte Gästebindung schafft und wie Räume zum Erlebnis werden!

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Produziert von Podstars by OMR.

Transkript anzeigen

00:00:07: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Bring Dich mit dem Podcast der Sikon Hospitality rund um Hospitality, Tourismus und den Wohnen auf Zeit.

00:00:17: Heute haben wir eine Gäste bei uns die Kunst und Hotels auf jeden Fall auf eine ganz besondere Weise zusammenbringt und schon in Hotel-Suite übernachtet hat diese aber zu ihrem eigenen Atelier gemacht hat und wie das Ganze zustande kam und was sie da alles erlebt hat.

00:00:32: dass werden wir euch auf jeden fall gleich erzählen.

00:00:34: Und heute gibt es eben nicht nur um Kunst als Inspiration, sondern auch um Kunst.

00:00:39: Als echten Mehrwert für Hotels, Gäste und vielleicht auch Marken im Allgemeinen!

00:00:46: Dazu haben wir die liebe Janine Platz für uns zu Gast.

00:00:49: Sie ist Künstlerin, Kaligrafen- und Performancekünstlerin.

00:00:53: Hallo Janine, schön dass du da bist.

00:00:55: Hallo, danke das ich hier sein darf bei euch.

00:00:57: Sehr schön hier habt ihr's.

00:01:00: Wir starten direkt mit unserer Rubrik.

00:01:02: Ich packe mein Koffer.

00:01:08: Diesmal geht es aber nicht nur um ein ganz mein Koffer, sondern

00:01:12: um alle möglichen

00:01:13: Gedanken, Erinnerungen und vielleicht die kleinen Essentials.

00:01:16: Die auf Reisen nicht fehlen dürfen.

00:01:17: Javinein was nimmst du mit?

00:01:19: Also erst ist nämlich immer meine Farben mit.

00:01:21: Das ist immer das erste was ich einpacke Und wenn ich so zurück blicke und schaue wie habe ich meinen koffer gepackt?

00:01:26: Es ist immer sehr also kurz bevor der Taxi kommt.

00:01:28: Da war ich Tasche auf erstmal.

00:01:30: Es dauert eine Minute Alle farben rein und Ich hab vielleicht den ganzen Teil des Handtaschen mit für meine Klamotten.

00:01:37: Das ist immer ganz, ganz doll.

00:01:39: Da hab ich dabei und die Rolle mit Leinenwänden immer unterm Arm.

00:01:42: Und die geb' ich auch nicht her.

00:01:43: Die habe ich bei mir und die nehme ich jetzt handgepackt mit.

00:01:45: aber Farben ist egal wo ich hinfahre.

00:01:47: Definitiv in den Ferien.

00:01:48: Früher weiß ich noch wenn ich mit meinen Kindern gefahren bin so was weiß ich nach Dänemark oder dem Auto gepackt und so.

00:01:54: Dann musste sie immer Einkoffer zu Hause lassen weil meine Farben noch mit rein mussten.

00:01:57: das war immer das Wichtigste.

00:01:58: da muss ich mich heute doch drüber lachen.

00:01:59: ja also das ist immer das dass was ich immer egal wohin fahren dabei

00:02:02: habe.

00:02:03: Sehr

00:02:04: schön.

00:02:04: Cool!

00:02:05: Und wenn sich noch jemand nicht mit deiner Arbeit auseinander gesetzt hat und komplett neu jetzt zuhört, wie würdest du deine Arbeit beschreiben?

00:02:14: Was du genau machst?

00:02:16: Ich hab gerade meine Tochter gefragt, das habe ich diese Frage.

00:02:19: Da hat sie gesagt, Mama, du bringst die Schönheit in die Welt.

00:02:22: Das fand ich so schenkelnd... Wie knuffelig.

00:02:30: Also mein Wunsch ist ganz, ganz doll dass ich Berühre, dass ich Menschen berühre mit dem was ich mache.

00:02:35: Weil ich bin sehr spüriert von dem, was ich male und dann finde ich dann Menschenberühre ist das wundervolle!

00:02:41: Und wenn die Menschen in den Bild meint wegen zu Hause hinhängen... Das ist den Gutgeg dabei.

00:02:47: Dass sie glücklich sind, wenn Sie das sehen.

00:02:49: So, das möchte ich gerne.

00:02:51: Mein Antrieb, glaube ich... Menschen, wenn sie zu mir reinkommen, glücklicher wieder rausgehen als hier reingekommen sind.

00:02:56: Das würde ich mir wünschen!

00:02:57: Dann gehe ich davon aus, dass dir besonders wichtig ist bei deiner Kunst?

00:03:01: Wenn du was machst oder gibt es da noch weitere Sachen, wo du denkst, ah, das ist mir super wichtig, wenn ich Werke kreiere und sie erstelle?

00:03:07: Also so, dass sich neben dem Kopf dranwende.

00:03:10: Ich mache immer alles mit dem Bau- oder mit dem Herzen oder mit diesem Gefühl Und ich hab keinen Pinsel, den lasse ich immer zu Hause.

00:03:17: Pinsel habe ich gar nicht.

00:03:18: Ich hab nur meine Hände da auch dann ein in die Farbe und dann mache ich das Bild.

00:03:22: Und ich mach es mal so, dass ich einfach irgendwie mit dem Horizont anfange, mit dem Himmel... ...und dann ergibt sich das Bild!

00:03:27: Also ich hab's nie vor Augen, ich weiß nie was rauskommt dabei.

00:03:31: Das finde ich immer ganz spannend, dass sich selbst kein Ergebnis... also mir Vorstelle.

00:03:35: Ja.. Und ich bin dann immer sehr überrascht, was es dann wird, ne?

00:03:37: Also das Bild ist dann irgendwie fertig, sagts mir deine Haar jetzt aufhören aber ich weiß es vorher nicht Und das ist ein ganz schönes Gefühl, nichts zu wissen.

00:03:46: Ja cool!

00:03:46: Dann ist glaube ich auch die nächste Frage jetzt

00:03:49: auch

00:03:49: spannend.

00:03:50: also Intuition hast du gerade schon beantwortet.

00:03:52: wie sieht's mit Planung

00:03:53: aus?

00:03:53: Oh, ganz schnell nur!

00:03:57: Ich wollte hierher kommen und dann ist mir eine halbe Stunde vorher eingefallen dass Erzeugnis-Tag ist und nicht gar nicht kannte derzeit.

00:04:02: Also die Zeitung ist ganz furchtbar.

00:04:04: Ich bewohn da Menschen diese Kopfkopf auch gesteuert sind und auch planen können und so als es finde ich wirklich toll, ich kann das gar nicht Und das musste ich irgendwie noch lernen.

00:04:14: Ja, kommt ja vielleicht noch... Aber das kann ich nicht!

00:04:18: Ich glaube aber kreative Freiheit ist ja auch sehr wichtig.

00:04:21: Das braucht mich

00:04:23: um

00:04:23: mich.

00:04:23: Vor allem in der Deine Position und deinem Job ist es wahrscheinlich sehr wichtig!

00:04:27: Und ich bin jetzt demnächst auf dem Berg.

00:04:32: Da habe ich weiß, ob ich meine Leinwand hab oder ... angeschöpftes Papier mal gucken, paar Farben und mehr weiß ich jetzt erst einmal nicht.

00:04:39: Und wenn man mich jetzt fragt was willst du da machen?

00:04:41: Weiß ich doch noch nicht!

00:04:41: Ich muss das mal gucken.

00:04:43: was sagen mir die Berge oder die Wolken?

00:04:45: oder wie atme ich da alles ein und ich weiß gar nichts und dass ich liebe das.

00:04:50: Ich weiß nur, dass ich da hoch steige und dann alles andere ergibt sich

00:04:53: dann.

00:04:54: Cool.

00:04:55: Du machst ja wirklich unglaublich viele Projekte.

00:04:57: Ich glaube es haben wir jetzt ja schon rausfahren können.

00:05:00: Aber was prägt denn deinen Alltag am meisten?

00:05:02: Also gibt es eine Sache, die so sich durchzieht oder ist wirklich jeder Tag bei dir komplett anders.

00:05:06: Ja, jeder Tag ist anders tatsächlich.

00:05:08: Krass!

00:05:09: Also meistens kommt's anders als ich dachte... Also auch in alle Richtungen, weil eigentlich ist so mein Beruf tatsächlich ein Zehn-Beruf.

00:05:17: In einem habe ich das Gefühl manchmal also dieses Schöne, dieses Malen und losgelistet und frei und leicht und so.

00:05:23: Das natürlich mache ich am allerliebsten.

00:05:24: aber es gehört ja noch viel anderer Sachen Nationale die man dann vielleicht nicht so gerne macht.

00:05:31: Und wenn ich das manchmal sage Nein!

00:05:33: Ich mach jetzt das wozu ich Lust habe dass muss ich machen und das andere ergibt sich dann so nebenbei.

00:05:38: Eigentlich was mich ausmacht dass ich eigentlich in Leichtigkeit an die Sachen rangehe und einfach mache.

00:05:47: Genau, und im Flow bin.

00:05:49: Und gibt es da etwas was so die meisten Menschen überrascht?

00:05:52: Wenn sie so deinen Arbeitsalter kennenlernen?

00:05:55: Ja also die sind über... Jetzt hab' ich auch mal eine Tochter gerade gefragt.

00:05:58: Wir müssen immer etwas sag melden von außen und so.

00:06:03: Dass man nämlich gar nicht mit irgendwas, das sich nie greifbar ist oder man kann's nicht in Schublaten tun.

00:06:12: Wenn man mich jetzt begleiten würde, dann würde man ständig sich wundern und ach was?

00:06:17: Ich wollte sie doch gerade das machen.

00:06:20: Das geht ganz ziemlich schnell.

00:06:24: Dann kommt dann Impuls und dem folge ich dann deswegen nicht glaube Man wird wahnsinnig wenn man mit mir zusammen ist weil ich bin noch sehr gerne alleine Und mal auch oder oder bin auch mach meine projekte allein weil ich das am besten aushalte.

00:06:35: ich kenne mich ja.

00:06:36: aber wenn jemand anders kommt da glaub ich nicht so richtig mit Weil es ist dann vielleicht so ein kaos.

00:06:42: Aber in mir ist eigentlich alles ganz harmonisch.

00:06:44: Und ich folge immer, immer dem Impulsen und klar fange ich manchmal was an und lass es liegen dann kommt das nächste.

00:06:49: aber eigentlich fühlt sich das für mich sehr stimmig an.

00:06:53: Und trotzdem bist du ja erfolgreich indem ihr so tust wie viel Unternehmerin steckt bei Indien?

00:06:59: Sehr viel glaube ich.

00:07:00: Ja sehr viel also mehr als ich möchte glaube ich.

00:07:04: aber es ist auch gut weil ich habe ja auch einen kaufmännischen Ausbildung.

00:07:07: das heißt ich bin nicht einfach nur so ich male so ein Träume von mich hin sondern Das ist auch mein Beruf.

00:07:12: Und das ist so gut, dass ich damit Geld verdiene und seit dreißig Jahren mache ich das.

00:07:15: Ich bin dankbar dafür, dass es geht und dass ich immer weitermachen kann.

00:07:19: Es fließt.

00:07:19: Dieses Unternehmenschritt ist immer wie ein doppelter Boden drunter.

00:07:24: Ist jetzt nicht was, was ich mit dem Kopf sage?

00:07:28: Ich muss das und das unternehmenrisch machen.

00:07:30: Aber es ist nebenbei wie eine Schiene.

00:07:33: Fließt das da drunter oder nebenher ... und lenkt mich so ein bisschen.

00:07:37: Also ich flippe jetzt nicht aus, und gebe mein Geld aus für irgendwas... Ich geb zwar Geld aus erst mal, aber ich weiß immer ganz genau es kommt auch wieder rein.

00:07:44: Das heißt, ich haushalte doch schon ganz schön weil also ich muss ja eine Familie lernen und auch wieder weitermachen.

00:07:50: Und meinen größter Antrieb ist eigentlich immer Projekte egal was es kostet machen zu können.

00:07:55: Und das wird schon alles, also wird schon wieder reinkommen.

00:07:58: Aber auch dann trotzdem habe Auch durch diesen Marketing und das, was ich eigentlich auch so ... Ich kann meine Filme selber machen.

00:08:06: Und ich weiß einfach da ein paar Sachen, die mir helfen.

00:08:10: Also alle Berufe, die ich gemacht habe in meinem Leben, helfen mir jetzt heute.

00:08:14: Und kommen so zusammen.

00:08:15: Alles, alle Puzzleteile kommt zusammen und das bin ich so.

00:08:18: Das ist ganz schön!

00:08:19: Sehr cool.

00:08:21: Du hast ja sozusagen Special Bonds zur Hotelerie.

00:08:25: Wie ist diese Verbindung entstanden?

00:08:27: Ja also ganz früher bin ich immer auf diese Containerschiffe drauf gestiegen und bin in die Welt gefahren weil ich immer so fernweh hatte.

00:08:33: Ich herstand immer am Albstrand, dachte oh ich möchte mal mit.

00:08:35: Da habe ich dann irgendwann mal die erste Fahrt gemacht und dann noch eine und noch eine Jahre lang.

00:08:39: Ich habe immer diese Weite gesehen und immer diese Eignakabine gehabt, große.

00:08:43: Und hab rausgeschaut und da hab ich gedacht... Immer diese Weide!

00:08:46: Ich bin auf der Suche nach diesem Weitblick und könnte den vielleicht auch mal in einer Stadt haben.

00:08:51: Wo kann das sein?

00:08:52: Muss ich irgendwo draufklettern auf Türme?

00:08:54: Da möchte ich aber auch bleiben und verweilen und vielleicht auch eine Nacht schlafen und malen.

00:08:57: Dann habe ich gedacht okay, vielleicht kann es in einem Hotel sein und hab bis erster angeschrieben.

00:09:01: Kann ich mal hier bleiben und mal malen von ganz oben aus der sechzehnten Etage oder so.

00:09:06: oder so den Blick malen, habe ich einen Hotel gefunden hier an der Elbe, die mich dann aufgenommen und so.

00:09:13: Dann hab' ich mein erstes Bild gehabt und das war meine Referenz.

00:09:17: mit dem bin ich losgegangen und hab mich in der Welt beworben.

00:09:21: Hier ein Hotel und da raus aus Deutschland und dann das erste in Europa, das erste ist in der Welten.

00:09:26: Und es ging irgendwann leicht.

00:09:28: zuerst was von bisschen Erklärung.

00:09:31: Ich kann was und könnte zu euch kommen.

00:09:33: Und am Ende war es dann tatsächlich so, dass die Hotels sich bei mir beworben haben.

00:09:38: Kommst du bitte auch zu uns?

00:09:40: Das fand ich ganz spannend wie sie das immer leichter angefühlt hat.

00:09:44: Klar man hat seine Referenzen, dieses Buch oder die Filme.

00:09:48: Man kann den Hotel zeigen... Man macht dann was Gutes und die können das auch benutzen, weil die können da auch ihren Marketing wieder machen.

00:09:55: Wenn ich dann komme und so... Und so hat mir beide Wünsinnen und beide haben es davon gehabt!

00:10:01: Okay.

00:10:02: Somit ist quasi das Projekt Sweet View unter dem Namens, zu sagen so der erste Berührungspunkt mit der Hotellerie gewesen?

00:10:08: Oder hattest du vorher auch schon mal Berührungspunkte?

00:10:10: Nee, das war nur der Erste, dass ich alleine von Ort zu Ort gereist bin und da hab dann mein Lager aufgeschlagen.

00:10:18: Und ja, und ich habe mich sofort ... Ich fühle mich sowohl in Hotels als auch im Hotel leben.

00:10:22: Auf jeden Fall.

00:10:23: Das ist ganz stark!

00:10:28: Umso weniger eigentlich im Hotel es Umso besser finde ich's.

00:10:32: Weil für mich ist mir dieser Blick nach draußen, ne?

00:10:34: Und das ist das Erste was ich mache wenn ich reinkomme... Ich mach erstmal die Gardinen auf oder die Fenster auf ganz weit und guck erst mal nach draussen und dann schaue ich mal, wo gucke ich da eigentlich hin?

00:10:44: Ja.

00:10:45: Und wie wählst du Orte oder Hotels für solche Projekte aus?

00:10:49: Du hast ja gerade gesagt, erstmal habe ich mich natürlich irgendwie beworben, dann wurde ich angesprochen, glaubt du hast bestimmt Kriterien.

00:10:56: Er muss ja nicht unbedingt dieses Projekt sein.

00:10:58: für andere, wo du sagst das ist es deswegen mache ich das.

00:11:02: Also ich hab nach den spektakulärsten Blicken geguckt, wo gibt's die schönste Blicke der Hotels?

00:11:07: Das war mir wirklich nicht die Zimmer sondern der Blick.

00:11:09: und dann wurden mir ein paar Hotels vorgeschlagen, habe ich geschaut.

00:11:15: Aber lustig!

00:11:16: Ich fand es spannend, dass nie diese Zimmer im Vordergrund waren.

00:11:21: Sondern eher das Essen und das Anterrier.

00:11:23: Aber sie haben nie den Blick gezeigt.

00:11:26: Ich wusste nie was mich erwartet hat.

00:11:28: Hatte dann irgendeine Leinwand mitgenommen.

00:11:30: Manchmal war's auch so, dass ich in Tokio kam hier ein Zimmer.

00:11:33: Das war so klein, dass mein Leinband nicht reingepasst hat.

00:11:36: Also habe ich es zerrissen und hab eine lange Leinbahn draus gemacht.

00:11:39: So passt sich dann halt mit ihr zusammen ins Zimmer.

00:11:41: Der Blick war grandios!

00:11:44: Es war immer ne Überraschung jedes Mal.

00:11:47: Und

00:11:47: gibt es dann etwas Bestimmtes, wo du sagst okay das macht dann dieses Hotelzimmer zu meinem Arbeitsplatz oder ist das so ein fließender Übergang?

00:11:55: Also ist es so dass ich dann... Ich habe sofort meine erst mal hier meine Plastikplane damit ich nichts dreckig mache ausgebreitet.

00:12:03: Die war ziemlich großartig und dann meine Farben hingestellt.

00:12:06: Dann kommen die Leine mit uns und dann der erste Blick auf die Leinen und auf die Weiße und dann tauche ich in den Farbe.

00:12:11: dann war's meins plötzlich Alles stimme ich, aber es ist auch immer so.

00:12:15: Wenn ich malig bin, dann bin ich verbunden mit einem ganzen Universum.

00:12:20: So ein Gefühl habe ich da und auch mit dem Zimmer.

00:12:22: Ich hab mich in jedem Hotelzimmer so zu Hause gefühlt ja?

00:12:27: Aber ich glaube auch dass das dieser Blick in die Weite und in die Ferne wichtig ist.

00:12:31: In so einem kleinen Keller glaube ich wäre jetzt andere Bilder entstanden.

00:12:34: also da... Es ist schon glaube ich diese Beidblick der mich immer wieder interessiert und weite zu allen Seiten Und das hatte ich aber, diesen Projekt.

00:12:43: Weil natürlich ... Ich hab gesagt, ich mal den Blick und dann haben die mir natürlich die Hotels schon den besten Blick gegeben, ne?

00:12:48: Toll!

00:12:49: Mega was war so dein Favorit unter allen ...

00:12:52: Jeder in dem ich war, tatsächlich jeder.

00:12:54: Jedes Mal gesagt hier ist der schönste Ort.

00:12:56: Egal wo es war, da war ich in New York auf einem Riesen-Suite.

00:13:01: Die hat glaube ich ca.

00:13:01: viel zwanzigtausend Dollar pro Nacht gekostet und ich wusste gar nicht wie viele Zimmer sind hier denn kann ich alle gar nicht abwohnen... Aber ich wollte ja auch eigentlich nur am Fenster stehen.

00:13:10: Dann hab ich gedacht, du warst gigantisch.

00:13:12: Das habe ich noch nie gesehen.

00:13:13: und dann war es aber auch wieder so ein Blick in Kampen auf Sylt, wo ich mich dann sowohl gefühlt habe oder in Ideen geguckt habe.

00:13:20: Also das war jedes Mal ... Und dann war ja auch manchmal eine Autobahn an der Sieben Spurigen.

00:13:25: Und das war auch spannend mit dem tollen Sonnenuntergang.

00:13:28: Ja, es war jeder Blick der Schönste.

00:13:31: Viele Apartmentshades oder Hotels einem allgemein beschäftigen sich damit, dass sich deren Zimmer jetzt nicht nur gut anfühlen, also dass sie nicht nur funktionieren sondern sich auch gut anfüllen.

00:13:43: Was glaubst du zählt da besonders mit rein?

00:13:45: Also was hat da einen besonderen Wert für dich?

00:13:50: Ich finde es immer toll, wenn das Bett in der Mitte steht oder ich aus dem Bett rausgucken kann.

00:13:55: Das find' ich immer ganz, ganz toll!

00:13:56: Ich hab auch auf den Bett gemalt und mein Bild war so groß.

00:14:00: Einzvierzig mal ein Sechzig habe ich dann auf dem Bett gemald.

00:14:04: Also ich finde so ein Bett ist immer echt toll, ne?

00:14:06: So ist wichtig... Ich weiß noch, in Wien hatte ich da so einen Bett, das war irgendwie die Queen oder irgendwie so eine Nächte.

00:14:14: Dann haben sie mir diese paar Trabsen erklärt Ja, da ist man ja auch die Hälfte des Lebens.

00:14:21: Das finde ich schon ganz toll!

00:14:22: Aber ich mag es auch gerne wenn der Manager oder die Assistenz einen Brief schreibt.

00:14:30: Das finde ich immer sehr wertschätzend.

00:14:36: Wahrscheinlich einfach so diese Terri on top, dieses Unerwartete, dass das Bett woanders steht und die Nachricht bekommt?

00:14:44: Oder wenn man dann das Bett aufgeschlagen ist, hat man noch was teils auf dem Bett drauf oder so eine kleine Blume, egal ob es um kleine Aufmerksamkeit.

00:14:51: Also ich hatte mal einmal in Singapur, hatte ich einen Butler vor meinem Zimmer.

00:14:55: Das war ein bisschen too much.

00:14:57: Der immer stand den ganzen Tag.

00:14:59: falls ich mal was will oder manchmal sage auch ich brauche auch keinen Zimmer Service.

00:15:02: Ich bin dir so glücklich.

00:15:04: So manchmal braucht das alles gar nicht und naja aber klar wenn es dann so ein Siebensterne Plus ist oder so dann gehört das dazu.

00:15:12: und aber ich braue eigentlich nicht so viel.

00:15:14: Bin immer glücklich mit dem was...

00:15:16: Sie hat einen Butler.

00:15:17: Ja,

00:15:21: warte mal du meintest ja auch gut, du bist gut mit dir selbst und ich glaube schon dass da irgendwann auch eine Art Aufdringlichkeit dann auch kommt weil die wollen es nur gut für dich und du sagst auch brauche ich eigentlich

00:15:33: gar nicht.

00:15:33: Ich hätte eben so gerne gesagt mach den schönen Tag.

00:15:38: kreativ dich ausleben willst du denn nicht?

00:15:40: Also wenn ich wüsste, ich hätte den ganzen irgendwie in einem Lacken

00:15:42: ist ja auch... und dann wenn sie gefragt haben brauchst du was.

00:15:45: Nein!

00:15:45: Ich brauche immer noch nichts weil ich hab ihr alles.

00:15:47: Ich bin ja glücklich.

00:15:48: Weil wenn ich male, dann brauche ich auch nix.

00:15:49: Dann fangt sich doch alles um mich rum die Zeit vor allem.

00:15:52: Da ist man ja nicht getaktet.

00:15:55: Es ist einfach nur so ein richtig schöner Moment.

00:15:57: Und manchmal war ich ja nur zwei Tage oder manchmal nur einen in einem Hotel und da musste ich weiter.

00:16:02: aber es war nie dass ich mich irgendwie getaktelt gefühlt habe oder so.

00:16:05: oder ich muss jetzt schnell schnell.

00:16:07: Ich hab immer gemalt, dann war es irgendwann fertig und mich weiter.

00:16:10: Das war so ein Riesenfluss irgendwie.

00:16:12: Es hat immer so weitergehen können.

00:16:15: Aber dann war irgendwann die Ausstellung... Und dann habe ich jetzt das Schluss nach zwei Jahren und da gab aber noch eine riesenlange Liste mit ... Wir wollen auch, dass du kommst wie auch!

00:16:24: Da haben wir uns allen abgesagt.

00:16:25: Oh, das war ein bisschen schade.

00:16:26: Ich hätte ewig weitermachen können.

00:16:28: Ja.

00:16:28: Aber da war das nächste Projekt schon und das war dann wichtig.

00:16:32: Da kommt doch ein bisschen Planung.

00:16:33: Ja,

00:16:34: genau.

00:16:36: Nur weil es einfach irgendwie leicht geht und dann leicht ist, weitermachen will ich dann immer nicht.

00:16:42: Sondern das nächste Projekt ist schon so.

00:16:46: was ganz anderes.

00:16:48: Als ich ins Eis gefahren bin auf einer Eisscholle zum Nordpol.

00:16:52: Es kam schon näher auf dem Gefühl, da dachte ich, jetzt ist das dran!

00:16:57: Dann gehe ich dann auch diesen Weg.

00:17:00: Mega.

00:17:01: Und wir hatten ja schon drüber gesprochen, wie du mir total zusammenkamst.

00:17:05: Magst du kurz umreißen, wieso eine Zusammenarbeit abläuft?

00:17:08: Weil ich könnte mir wirklich sehr gut vorstellen, dass gerade dieses Thema... Ich nehme mal meine Farben mit und ein bisschen Papier mit.

00:17:14: Ich kann dir aber nicht sagen was es wird und wie es wird, das ist für die andere Seite ein bisschen spannend nervös auch werden könnte.

00:17:22: Richtig!

00:17:24: Also bei dem Street View Projekt war's so... Die wussten auch gar nicht, was macht sie denn?

00:17:28: Wir sind gespannt.

00:17:29: Da haben die natürlich schon ein paar Filme gesehen.

00:17:32: Ich hab dann gesagt ihr könnt dort Presse einladen.

00:17:34: Die kamen dann auch alle manchmal so in Asien und hat sich dann immer so zwölf, vierzehn Pressevertreter so.

00:17:39: Da habe ich keine Konferenz gehalten.

00:17:40: Dann können die mir zugucken beim Malen oder die Gäste haben sie eingeladen.

00:17:43: Und ja, die hatten echt alle Vertrauen.

00:17:46: Aber ich hab mir auch wirklich ... Die war noch alle zufriedener weil das ist mir dann so wichtig dass sie dann alle ich meine, die geben mir auch viel dann natürlich viel geben und so, dass alle zufrieden sind.

00:17:56: Und bei dem letzten Projekt als ich da für die Lobby- und für die Bar diese Bilder gemalt habe... ...und ich dann gesagt hab' Ich mach keine Entwürfe!

00:18:05: Da war das schon, natürlich mussten sie schon ganz schön doll Vertrauen haben.

00:18:09: Und ich hab dann einfach gelassen mir einfach machen.

00:18:14: Ja, können wir nicht ein kleines Kitzel bekommen?

00:18:16: Nein.

00:18:17: Kann mir gut vorstellen dass man es mehrfach versucht hat und

00:18:19: dann habe ich gesagt ihr könnt gerne in mein Atelier kommen.

00:18:22: Dann sind die aus München gekommen und haben gesagt jetzt schaut doch einfach!

00:18:26: ist ja, ich kann nichts falsch machen.

00:18:28: Weil wenn es euch nicht gefällt malig über, dann ist da kein Problem.

00:18:31: und dann waren sie aber da und haben dann gemerkt okay das so kannst weitergehen.

00:18:36: Lassen wir einfach.

00:18:37: Toll!

00:18:37: Und Briefing ist ja immer ein Thema bei uns.

00:18:40: Briefing von Argenturen ein großes Thema, aber ich bin mir ziemlich sicher irgendwas brauchst du ja irgendwie eine Ansatzpunkt?

00:18:46: Wie sieht das bei dir aus denn gerade auch kreative Freiheiten noch heute spielt?

00:18:50: Also es war so dass ich ne Farbpalette bekommen habe Muster und so weiter.

00:18:57: Wie sehen die sowas aus unseren Farben?

00:18:58: Das hat es geholfen, fand ich.

00:19:00: Weil ich wollte ja ein harmonisches Bild machen, das passt auch.

00:19:03: Und das hat mir sehr geholpen.

00:19:04: Also ich wusste was für Farben, was finde ... Ist das warm?

00:19:07: Ist das... Was für einen Gefühl habe ich jetzt hier, ne?

00:19:10: Und das war ganz toll!

00:19:11: Das hat mir geholten.

00:19:12: Ja, ja.

00:19:12: Und da, das war eigentlich gefreut dass ich das bekommen habe.

00:19:15: Manchmal kriege ich ja auch so Aufträge, mach mal irgendwie Dann denke ich, wow okay dann mache jetzt einfach.

00:19:20: Aber natürlich so ein bisschen was zu hören finde ich eigentlich ganz gut.

00:19:24: Das hat mich mich gerade interessiert.

00:19:26: wie ist das für dich wenn dir gesagt wird mach mal weil damit tue ich mich sehr schwer.

00:19:30: also ich versuche auch manchmal irgendwie künstlerisch etwas zu machen und dann sitze ich da aber vor meiner von meinem Blatt Papier oder meine Leinwert und bin so Hilfe, kann mir irgendjemand ein Vorgabe geben.

00:19:40: Ja und bei mir ist es so dass ich gar nicht denke, sondern ich fange einfach an und dann irgendwie das Bild macht sich von selbst und ich bin einfach dabei, so ein Gefühl habe ich immer.

00:19:48: Neuig hatte ich mal einen Auftrag sollte für ein Badezimmer sein und da waren konkrete Wünsche richtig konkret nämlich da solltet die ganze Familie mit reinmalen Wow!

00:19:55: Und dann hab' ich denn... Da hab', ich das gemacht und dann war dann noch einmal so oh die sind ein bisschen auseinander, da können wir sie ein bisschen zusammenrücken.

00:20:04: Okay, ich mach's komplett neu weil dann so Hier ein bisschen weg und da ein bisschen.

00:20:08: Dann sag ich, nein, dann mach' ich's von vorne.

00:20:10: Habe ich denn gemacht?

00:20:11: Und dann war es doch gut!

00:20:11: Also das kommt auch vor.

00:20:13: Das finde ich aber auch okay weil die... Ich möchte gerne dass derjenige immer glücklich ist mit diesem Bild und wir leben damit.

00:20:20: und wie durfere ich das denn wenn er dann ohja schade aber das, wenn das anders wäre dann wär ich ein schönes Bild.

00:20:26: Nein, ich bin erst zufrieden wenn man glücklich isst dem Bild.

00:20:30: Und wie gehst du damit eigentlich um, wenn du sehr viele Vorgaben bekommst?

00:20:35: Passt schon zu viele und man muss das demjenigen auch irgendwie sagen glaube ich.

00:20:39: Also ich könnte mir gut vorstellen dass es schon eine Schwierigkeit darstellt.

00:20:42: vielleicht hattest du schon so eine Herausforderung mal.

00:20:44: also einmal ging's ein bisschen diese Richtung und da habe ich gesagt also ich mache jetzt noch eine Runde und wenn ist dann aber zu... Ich glaub' vielleicht bin ich da auch nicht die Richtige, ne?

00:20:52: Aber ich hab das dann hingekriegt.

00:20:54: Ja ja das hat dann geklappt Also drei Runden gar kein Problem.

00:20:58: Und das finde ich absolut okay, wenn man sich zusammensetzt und so ein... Ich verstehe jetzt auch aus Unternehmersicht, dass es ist, dass man da besprechen möchte und so.

00:21:06: Und trotzdem kann man ja vielleicht auch in der Mitte treffen.

00:21:09: Ja?

00:21:09: – Ich bin frei!

00:21:10: Die haben eine bestimmte Vorstellung und für mich ist es so, ich mach dann einfach….

00:21:15: Es kann ja wirklich ... Wenn's nicht gefällt, dann macht man einfach so lange, bis es gefällt also..

00:21:21: Ich find's ja immer gut, wenn Leute skeptisch sind Und dann aber positiv überrascht werden.

00:21:27: Die glauben

00:21:28: es nicht, die vertrauen erst mal nicht und dann sehen sie's doch und hätten gedacht, hätte ich mir doch gar nicht so viele Sorgen

00:21:33: machen

00:21:33: müssen?

00:21:33: Ja!

00:21:34: Und diese Freiheit, die du ja hast, wo du sagst, ich mach jetzt einfach mal hat sich das während der Jahre so entwickelt oder warst du von Natur aus von Anfang an immer so... Ich

00:21:43: war schon immer so.

00:21:45: Schon immer.

00:21:45: Und ich bewahr' mir das auch und ich möchte das auch weiter so machen.

00:21:48: Ja,

00:21:50: gut.

00:21:51: Wie verändert eigentlich die Digitalisierung und KI?

00:21:54: Die ganze Thematik?

00:21:55: also du machst ja auf jeden Fall was mit deinen Händen und machst ein Handwerk Und wie beeinflusst das eigentlich jetzt deine Arbeit und wie sieht dein Job vielleicht in fünfzehn Jahren aus?

00:22:09: Also ich bin ja eher genau.

00:22:11: bei mir ist alles der analoge und sehr haptisch immer noch Ich bin da wir sind bisschen old school ist das ja eigentlich hat mit dem ganzen Digitalen eigentlich noch nicht so richtig Berührung.

00:22:20: Klar, wenn man spürt ist und so dass es überall da ist und ich finde das auch okay aber für mich... Ich schreibe doch mit der Hand meine Arbeit ist noch oft im Papier und so und auch wenn ich ein digitales Notebook habe, ne?

00:22:34: Ich hab da... ich benutze das nicht!

00:22:35: Ich sitge da, ich bin gespannt und denke sooo, ich traue mich ran, dann gehe ich aber doch lieber zum Büttepapier oder Reis selbst wass und hab oder so einen Schelllack auf der, also als Tinte.

00:22:45: Wo das dann haptisch ist, wo man da drüber gehen kann, dann fühlt man das.

00:22:48: Das ist irgendwie, komm ich mal wieder hin?

00:22:50: Also ... Ich bin da noch nicht!

00:22:52: Nein, irgendwie nicht... Aber natürlich, ich habe neulich mal ein Bild gemacht, das ging darum.

00:22:58: Da hab' ich einen Lexikon, einen hundert Jahre alten Brockhaus, hab ich zerrissen komplett diesen ganzen Bände Und hab diese ganzen zerrissenen Leinen, also die ganzen zerristenden Blätter auf den Leinband geklebt und auch besprüht einen Rahmen in einem Vergänglichkeitsspruch geschrieben und ein Abschiedsbrief von der KI an die, also eine Umarsch sozusagen an das Buch.

00:23:21: Mit der KI zusammengeschrieben.

00:23:23: Mir hat es immer nicht gefallen, da habe ich gesagt ne anders.

00:23:24: und dann hab' ich gesetzt.

00:23:26: Wir haben's zusammengesrieben aber sehr berührender Text!

00:23:29: Und das ist so...ich glaub', da mache ich weiter halt.

00:23:31: So mache ich so eine Serie draus jetzt mit anderen.

00:23:35: Man kann das ja mit Geld scheinen und allmöglich machen Und das ist jetzt gerade so eine Serie, die ich vorher habe und damit beschäftige ich mich natürlich auch.

00:23:43: Aber meine Arbeit ist eigentlich noch immer noch dieses Analoga ja?

00:23:46: Ich bin mal gespannt!

00:23:47: Aber glaubst du dass deine Arbeit und dein Handwerk vielleicht einen ganz neuen Stellenwert bekommen, wenn es immer weiter in Richtung Digitalisierung geht?

00:23:55: Würde ich schon sagen... Das merke ich jetzt schon, diese Gegenbewegung, dass sich Leute sehen doch jetzt nach diesem echten Sonne.

00:24:06: Ich habe auch einen Film gemacht, die Seele auf Papier.

00:24:09: Da habe ich untersucht, was ist der Unterschied zwischen einer getippten E-Mail und einem handgeschriebenen Brief?

00:24:14: Das sind ganz berührende Filme für mich.

00:24:17: Und da ... genau!

00:24:19: Ich glaube dass die Menschen... Auch wenn sie dann ein Handgeschriebenes Brief bekommen oder einen Namen auf den Briefumschaft bekommen Wenn es so lange noch Briefträger gibt und Briefe ankommen Dass sie sich darüber sehr freuen und auch hinhängen.

00:24:31: Und es ist schön, den Namen oder irgendwas geschrieben zu haben.

00:24:36: Ich glaube schon, dass das nicht aufhört, nicht stirbt!

00:24:39: Wenn wir aber noch mal zurück zum Thema Hotels kommen ... Hotel suchen ja häufig nach so diesem perfekten Foto oder nach so Fotogenemotiven.

00:24:48: Sie wollen ihr Zimmer möglichst Fotogen präsentieren?

00:24:52: Beeinflusst das deine Arbeit?

00:24:54: Beachtest du das auch in deiner Arbeit?

00:24:57: Also machst du einfach dein Ding?

00:24:59: Ach so, wenn ich irgendwo in ein Hotel komme und wo ich dann auch mein Ding Artist und Resident bin.

00:25:04: Dann ist natürlich... Bin nicht dein Gast!

00:25:06: Und ich möchte schon das, dass sich zu dem Hotel da noch passen.

00:25:09: Ich mach zwar meinen Stil erkennt man immer aber ich passe mich schon an, dass ich sage okay, das ist jetzt der Stil des Hauses angemessen da so kreiert, dass es dann auch passt irgendwie.

00:25:25: Ja ich beschäftige mich schon mit dieser Philosophie und wenn dem was das eigentlich ausmacht, ist die Vorbereitung mache

00:25:32: ich."

00:25:32: Okay, man würde uns auch unterschreiben, dass das relevant ist wie ein Zimmer heute auf den Foto wirkt?

00:25:38: Also ist es relevant, dass ein Ort Fotogen

00:25:42: ist?".

00:25:43: Also, mich würde es ansprechen.

00:25:44: Wenn ich ein schönes Foto sehe ... Wow!

00:25:46: Das tut doch das schon auf jeden Fall.

00:25:49: Ja klar jetzt kriege auch sehr viele KI-Bilder in Instagram gezeigt und ich ...

00:25:56: Ganz grösslich.

00:25:59: Man sieht, dass es KI ist aber trotzdem träumt man sich da mal rein irgendwie so ein Haus irgendwie am Strand mit einem auf einer Klippe und auf zwei Etagen und so wo ich denke wow das wäre ja schön.

00:26:09: wenn man sieht total das gibt's nicht so.

00:26:13: Trotzdem träume ich mich da manchmal rein.

00:26:16: Man sieht das aber schon, also ich sehe so den Unterschied zwischen... Aber jetzt eine Kleinigkeit ist es!

00:26:22: Noch sieht man's?

00:26:23: Ja.

00:26:24: Was meinst du wie Kunst helfen kann ein Ort oder eine Marke spürbar zu machen gerade in Hotels?

00:26:30: Ich würde ja unterschreiben dass man davon profitieren kann aber nicht viele verstehen das von Anfang

00:26:37: an.

00:26:39: Also wenn ich in einem Hotel bin möchte mich bestimmt fühlen.

00:26:43: Das, wenn das ein Hotel schafft... Was möchte man hier?

00:26:47: Wie möchte man sich fühlen?

00:26:48: nicht nur einfach wie so ist es egal wo das Bett aufgeschlagen ist oder man will einfach schlafen und dann wieder losziehen sondern ich möchte ja ein bestimmtes Gefühl haben und auch eine Erinnerung behalten und so.

00:26:59: Und ich finde auch Kunst schafft das sehr.

00:27:02: zum Beispiel höre ich auch mal sehr viel von den Gästen jetzt aus dem Hotel wo sie die Kunst sehen.

00:27:07: Dann kommen sie und suchen mein Atelier auf und erzählen mir dann darüber, was Sie da so empfunden haben.

00:27:11: Das freut mich immer so.

00:27:13: Ja ja das ganz schön.

00:27:15: also genau ich finde Kunst müsste eigentlich viel mehr überall einen Ort haben auch gerne im öffentlichen Raum mehr.

00:27:25: Und du hattest ja schon gerade gesagt, KI und Digitalisierung jetzt in deiner Kunst keinen Stellenwert erst mal.

00:27:31: Weil du ja auch einfach alles noch mit deinen Händen und alles analog machst.

00:27:36: Hast du trotzdem oder erwischst du dich trotzdem manchmal dabei?

00:27:38: Dass du denkst, das was ich jetzt hier stellt habe wie könnte das eigentlich digital wirken?

00:27:43: und digital auf gar nicht?

00:27:46: Ich will auch nicht, dass das Text so aus mir herausgeht, mache ich auch nie mit KI, weil ich möchte gerne es aus mir... Auch wenn es Stunden dauert, auch mal acht Stunden.

00:27:55: Wenn ich spazieren gehe, möchte er immer, dass das von mir ist und das habe ich noch.

00:27:59: Und klar würde schneller gehen bestimmt aber ich will das noch nicht.

00:28:02: Auf jeden Fall.

00:28:03: Noch einen bin ich dann noch nicht bereit.

00:28:05: Wahrscheinlich

00:28:05: macht das genau so was Besonderes.

00:28:07: Also das ist halt nur für die Gott und eben nicht nur KI gemacht?

00:28:11: Ja, ja wenn ich Texte lese, dann denke ich auch so wow also wenn ich das spürt man doch auch Einmal eingegeben wurde, oder?

00:28:19: Es spuckt mal einen Text aus.

00:28:20: Das spürt man noch.

00:28:22: Ich fühle alles und da fühl ich auch das.

00:28:24: Und für mich ist es echter, dass so wichtig ... Es kann gehen zu ganz wenig sein aber wenn's echt ist... Das ist wundervoll, finde ich.

00:28:34: Es muss gar nicht so viel sein!

00:28:35: Was

00:28:35: mich ja noch kurz sehr interessieren würde... Also was war das längste Projekt, was du gemacht hast?

00:28:40: Wenn du jetzt mal einen Blick aus der Suite sagst, wie lange sitzt du da eigentlich an einem solchen Projekt?

00:28:46: Ich

00:28:46: bin ja sehr schneller, also pro Bild meinst du.

00:28:49: Manchmal hatte ich echt nur... Das Schnellste hast du gesagt oder das Längste?

00:28:54: Das längste, aber beides ist gut.

00:28:55: Dann kann man das schon vergleichen.

00:28:56: Also das Schnelleste war ... Ich glaube, wenn Kuh da war ich ... Da kam ich hin und wollte eigentlich gleich mal ... Da waren aber ganz viele Journalisten wollten erst mal Interview.

00:29:05: Da hatte ich auch nein mein Bild, mein Sonnenuntergang.

00:29:07: Oh!

00:29:07: Da war ich so ein bisschen... Ach, ich möchte eigentlich doch normal deswegen nicht doch da.

00:29:12: Aber dann musste ich noch ein paar Sachen machen und so.

00:29:14: Und dann hatte ich dann glaub ich nur zwei Stunden.

00:29:17: Und da ist ein Bild entstanden.

00:29:18: Wahnsinn, wie ich das ... Aber die Hände haben es gemacht irgendwie!

00:29:21: Ich wusste, dass muss fertig werden und möchte das gerne.

00:29:24: Und nächsten Morgen bin ich durch Walter geflogen nach San Francisco.

00:29:28: Ja ja, und da ... Das musste schnell gehen.

00:29:30: Genau.

00:29:31: Und das Längste, wo ich meine lange Zeit hatte... Da hab' ich dann meistens noch gesagt in dem Hotel, jetzt kann ich nicht ein bisschen länger bleiben.

00:29:37: Dann kann ich noch für euch was machen, noch einen Workshop für die Gäste.

00:29:40: Dann dass ich nicht nur zwei Nächte, sondern vier habe und so.

00:29:43: Und das war dann immer so ein Deal, da hatte ich dann vier Tage und vier Nächte.

00:29:46: Das war ja auch Luxus!

00:29:47: Das war richtig toll, wo ich mich ganz lange ausruhen konnte in einem Bild.

00:29:53: Das ist ja auch schnell aber für mich war es schon so viel Zeit.

00:29:58: Und du hattest schon gesagt, Wohnaufzeit wäre total dein Ding.

00:30:00: Also du könntest auch länger an dem Hotel bleiben.

00:30:03: Wenn jetzt der Auftrag an dich wäre, Janin mal uns doch bitte ein Bild was eine Hotelsuite der Zukunft zeigt weil das Hotel Digitalisierung Zukunft und sich selbst sehr sehr eng zusammenbringt.

00:30:16: würde das aussehen?

00:30:17: Also von mir wie ich es mir wünsche.

00:30:19: Ja also bei mir wären's glaube ich keine eckigen Wände sondern rund.

00:30:22: ja Klar kann man keine Bilder groß aufhängen, aber kann man ja auch in die Wand malen.

00:30:26: Also eher mehr rund und es hätte Fenster bis zum Boden und ich hatte fast auch vielleicht gar keine Wände so oder fast alles Fenster.

00:30:35: Ja, ich würde gerne...

00:30:36: Die Kunst kommt da an die Decke?

00:30:38: Oder an die Wände gemalt, kann man auch, die dann noch da sind.

00:30:41: Und ich glaube, ich hätte auch ganz viel wenn's in warmen, warmen Ländern wäre also auch freien Himmel nach oben.

00:30:48: Also Lodger- oder Tarassen, also ganz viel draußen auch.

00:30:53: Ja, also ich würde gerne immer draußen sein am liebsten.

00:30:57: Das war oft in den Medidiven auch immer so schön.

00:30:59: Da ist ja fast auch keine Decke oder so ne?

00:31:02: Dann hast du erst dein Badezimmer draußen und Dusche draußen und so... Und genau!

00:31:06: Letztes Jahr war ich mit meiner ganzen Family da und dann habe Dann war das da voll und die haben alle Bettenzauber gemacht.

00:31:14: Und habe ich mein Bett rausgestellt, weil ich alle Nacht draußen sein wollte.

00:31:17: Ich war zwei Wochen, hab ich dann draußen gewohnt.

00:31:21: Das würde ich immer wieder machen mit dem Bett rausstellen.

00:31:25: Ah, das ist herrlich!

00:31:27: Und da bin ich traumatisiert von The White Load.

00:31:29: Was hat das jemand geguckt?

00:31:34: Ja, jetzt erinnere mich.

00:31:36: Wenn du noch deine Projekte durchschaust und auch in die Zukunft schaust... Welche Art von Kunst machst du jetzt aktuell am meisten?

00:31:46: Also ich meine, wir folgen dir.

00:31:47: Wir sehen auch ganz oft Kalligraphie bei dir.

00:31:49: Wie würdest du das aufteilen?

00:31:51: oder ist es einfach ein bunter Mix?

00:31:52: Es

00:31:53: sind beide so'n Bisseil, ne?

00:31:55: Beide so'ne Kalligaphy genauso stark wie die Malerei.

00:31:58: aber ich glaube, ich werde ja in diesen Zeiten noch mehr die Kallegaphy in die Malerei mit reinbringen.

00:32:02: also beides zusammenpacken Ja!

00:32:04: Das finde ich glaub ich ganz spannend.

00:32:06: Und ja, dieses Projekt mit den Bergen ist jetzt in Mont Blanc Malle.

00:32:09: Da hab ich das zu und vielleicht auch tatsächlich mal mit Tinte und Tasche und... Mal gucken was da kommt, malen auf Papier vielleicht auch mal.

00:32:19: Das habe ich auch noch nie gemacht.

00:32:21: Also einfach etwas, was ich noch nie... Ich mag gerne Sachen, die ich noch nicht gemacht habe.

00:32:23: Vielleicht mach' ich das mal.

00:32:24: Ja, vielleicht schöpfe ich dann meinen Papier noch selbst

00:32:26: vorher.

00:32:27: Wieso nicht?

00:32:28: Es wird toll!

00:32:28: Auf jeden Fall.

00:32:29: Und gibt es irgendein unerfühltes Projekt, was du schon im Kopf hast wo du sagst, oh das will ich unbedingt

00:32:34: noch

00:32:34: machen?!

00:32:35: Ich möchte gerne mal von jemandem, also von einem Filmstar den kompletten Drehbuch.

00:32:43: Wenn er meinetwegen preischeckt jetzt.

00:32:45: Komplettes Drehbuch auf... Also wenn es eine Frau ist auf ne lange Schleppe oder auf dem Anzug und dann roter Teppich und da Titelbild in der Wok Wow, das ist wirklich

00:32:59: geil!

00:32:59: Das war cool.

00:33:02: Und

00:33:02: dann habe ich noch eins und zwar würde ich gerne mal während eines Konzerts eine riesen Halle wie so schwebend irgendwie aufgehängt und dann immer zuhören was der Sänger da singt oder Sängerin und dann schreibe ich dir immer so Worte an die Wände und während des Konzers entstehen dann Worte und Wort Collagen und am Ende Das Konzert ist alles voll mit diesem Essens aus dem Konzern.

00:33:27: Am Ende zerreiß ich diese Stücke und jeder Fan, der da war, kriegt ein Stück mehr nach Hause!

00:33:35: Ja,

00:33:36: genau.

00:33:37: Total!

00:33:39: Also ich als Concert Lover... Ich würd ganz treu finden.

00:33:43: Cool, du bist die erste, der es kriegt.

00:33:44: Da

00:33:46: hab' ich mir den Wort ausgesucht.

00:33:50: Und wenn wir jetzt nochmal nach vorne schauen welche Rolle können KünstlerInnen vielleicht auch im Allgemeinen für Hotels oder Service Apartments spielen glaubst du?

00:34:00: Die Rolle kann sich noch weiterentwickeln.

00:34:02: Ja, also ich find's ja ganz, ganz toll wenn Künstler dann immer so die Möglichkeit bekommen.

00:34:08: Vielleicht wenn da ein Zimmer über ist einfach mal einzuziehen für eine gewisse Zeit.

00:34:12: Irgendwie zwei Wochen der und dann kommt die... Und die Gäste können vielleicht besuchen.

00:34:18: Tag auf einem Tür von drei bis fünf kann man dann mal rüber über die Schulter schauen.

00:34:24: So was finde ich spannend!

00:34:25: Und jeder der Künstler, der da ist, macht dann auch was für die Gäste.

00:34:29: Schreibt dann vielleicht mal seinen Letter irgendwie aufs Kopfkissen oder wie Minukarte in seinem Stil... und wandelt dann als guter Geist durchs Haus.

00:34:40: Was ich spannend finden würde, ist auch wenn man zum Beispiel ein Thema hat und über einen gewissen Zeitraum dieses Thema verschiedenen Künstlern an die Hand gibt und in diesem Raum fängt ein Künstler was an und der nächste doch

00:34:52: quasi

00:34:53: anders.

00:34:53: Das wäre aufgehört.

00:34:54: immer spannend, wenn man gucken könnte, was für ein Endergebnis da war.

00:34:57: Total!

00:34:58: Und

00:34:58: das mache jetzt witzig, dass du das sagst, weil es habe ich schon seit Jahren vor, Fünf Kontinente, fünf Künstler.

00:35:06: Einer fängt an, gibt das dann weiter als Rolle und es habe ich auch schon angefangen tatsächlich.

00:35:10: Ich hab schon in der Welt über wo ich war, hab ich schon anfange mitgenommen.

00:35:14: Und ich muss jetzt einfach nur mal... Das ist ja logistisch ein Riesenakt!

00:35:17: Da fällt mir die Planung wieder.

00:35:18: Ich bräuchte jetzt jemanden, der sagt okay, jetzt machen wir das aber ich hab auch überlegt, hab' ich einfach alle einmal einladet natürlich dann die, die hier leben in mein Atelier zu kommen und wir arbeiten einfach alle an einem Bild oder an mehreren, sodass wir dann doch irgendwie wieder alle integriert sind.

00:35:31: Und weil ich glaube dass diese Plane das war ja nicht so bin.

00:35:35: Ja scheitert es daran.

00:35:36: Wie viele Jahre ich dieses Projekt schon machen will?

00:35:39: Und immer ich denke wie kriege ich das planerisch hin?

00:35:42: Und wenn ich einfach sage heute sind wir alle da kommt alle her und dann eine Ausstellung mit verschiedenen Strömen.

00:35:48: Das finde ich auch so toll.

00:35:49: So eine Synergie und so eine Symphonie aus verschiedenen Strümmen, das finde ich toll.

00:35:55: Also da würde ich mich auch anbieten einfach zuzugucken.

00:35:57: Ich würde mich ganz ruhig auf so einen schönen Eck gesetzen und dann einfach zugucken wieder.

00:36:02: So fünf Künstler

00:36:03: irgendwie.

00:36:04: Total.

00:36:06: Das nächste spannende Projekt hattest du ja schon erwähnt.

00:36:09: Magst Du uns ein bisschen mehr darüber noch erzählen?

00:36:11: Meinst Du der Mobo?

00:36:12: Ja also ich mache immer gerne Sachen die ich noch nie gemacht habe und ich bin noch nie auf so einem Berg geklettert.

00:36:19: Und dann habe ich gedacht, wie wäre das immer?

00:36:22: Wenn ich von da oben mich inspirieren lasse.

00:36:27: Von dem was dieser massiv da mir erzählt und die einfach ein paar Farben mitnehmen und dann entstehen lasse und mehr weiß ich genau.

00:36:33: Keine Ahnung was dann passiert.

00:36:35: Ja spannend auf jeden Fall oder?

00:36:38: Wir sind gespannt.

00:36:39: Ich wollte

00:36:39: auf jeden fall dass ich mir Bergschuhe kaufen muss und steigeisen und ein bisschen abseilen und so.

00:36:43: Ich muss auch über Gletscher spalten rüber.

00:36:49: Das wird schon.

00:36:49: Wird schon,

00:36:50: das

00:36:51: sagt Minne mal sehr gerne, wird schon!

00:36:55: Ja, zähle euch das dann.

00:36:58: Damit wären wir eigentlich auch schon am Ende unseres kleinen Gesprächs.

00:37:02: Wir stellen immer sozusagen unsere Big Free am Ende noch mal vor, was kann man eigentlich aus dem Gespräch genau mitnehmen?

00:37:08: Und natürlich haben die beide uns schon Gedanken gemacht und wir würden uns aber auch sehr freuen wenn du am Ende nochmal andockt und sagst das will ich auf jeden Fall noch einmal ein zuhören mitgeben vielleicht auch in die Richtung weil ich glaube es ist sehr spannend im Kontext von Hotellerie wieso sich Hotels einlassen sollten auf eine sage ich mal kreative Freiheit wo man doch sehr viel immer versucht durch

00:37:27: zu planen

00:37:28: und alles andere was du auch möchtest.

00:37:32: Genau, also wir haben als eine unsere ersten Big Free auf jeden Fall Räume werden besonders wenn sie eine Geschichte erzählen das hattest du ja schon im Grunde um sehr sehr früh in unserem Gespräch hier wiedergegeben dass gerade auch Hotelzimmer nicht nur Produkt sein müssen sondern gerade durch Kunst Perspektive, Sweet View und auch eine gewisse Atmosphäre daraus halt ein Ort werden kann.

00:37:56: Wo Gäste Erinnerungen auch von schöpfen können und eigentlich damit dann ja auch einen guten Aufenthalt in Zusammenhang bringen.

00:38:02: Und der nächste Punkt ist das Kunst eben Marken oder auch Orte erlebbar machen können also dass die Kunst in einem Hotel beispielsweise nicht nur Dekoration ist sondern auch wirklich Identität schaffen kann vielleicht auch Gespräche auslösen kann, Sichtbarkeit erzeugen kann und eben eine Marke vielleicht spürbar machen kann.

00:38:23: Genau und Wohnaufzeit braucht auf jeden Fall mehr als Funktion.

00:38:28: Es ist egal, ob es eine normal Hotel-Suite oder auch ein längerer Aufenthalt ist.

00:38:33: Menschen wollen nicht nur ankommen sondern sich auf jeden fall verbinden.

00:38:36: ich denke da auch so ein bisschen immer an Thema Lokalität.

00:38:38: viele versuchen das immer über Iterieur irgendwie reinzubekommen in die Zimmer.

00:38:42: aber gerade Kunst kann ja eine gewisse Emotion schaffen.

00:38:45: gerade wenn ich mir einen Weitblick anschaue dass vielleicht so ein Sessel nicht schafft dann zu machen.

00:38:52: Gehend ist im Grunde wirklich das Gefühl, was ich dann habe durch die Kunst in einem Raum.

00:38:57: Aber auch die Details und die Momente, die ich da erlebe in dem Raum auch entscheidend.

00:39:03: Voll schön!

00:39:05: Ja?

00:39:05: Hast du noch etwas, was

00:39:06: du... Lass mich alles ganz teilen.

00:39:08: Mhm.

00:39:08: Hast du sonst doch irgendwas, was so den Zuhörer mitgeben möchtest?

00:39:12: Also, was ich immer toll finde ist, dass man nicht auf längere Zeit irgendwas festhält.

00:39:16: Sondern einfach Mut zu diesem Wandel hat und auch wie zum Beispiel ein Raum muss ja auch nicht mehr so bleiben.

00:39:24: Wenn mir zu Hause

00:39:24: z.B.,

00:39:26: sagen meine Kinder, oh Mama, du noch wieder!

00:39:28: Aber ich räume da rum und rück dann auch an uns.

00:39:31: Und dann ist mal die Wand voll beschrieben, dann wird er wieder weiß gemacht und hängt ein Bild.

00:39:36: Dann haben wir etwas anderes also das sich nicht so festhalten an Dingen.

00:39:39: So habe ich mich jetzt eingerichtet und so bleibt es für immer.

00:39:42: Also darf sich verändern, das finde ich auch immer total spannend.

00:39:46: So ist es bei mir!

00:39:47: Aber manche möchten's halt auch dann... Es gibt ja auch Menschen die noch nicht mal in so eine Blume von A nach B rücken, weil sie sich nicht trauen, steht dir jetzt richtig und so.

00:39:56: Das gibt's ja auch.

00:39:57: aber bei mir ist es immer so dass ich... Man kann ja nichts falsch machen.

00:40:02: Man guckt und spürt passt das jetzt oder nicht?

00:40:05: Oder passt dieses Bild jetzt und so?

00:40:07: Auch wenn Leute die Kunden meine Bilder Kurzerumkauf, sag ich mal.

00:40:13: Probier das erst mal aus.

00:40:15: Hinhäng zwei Tage damit sein und den Abendstimmung, den Morgen einfach mal spüren.

00:40:21: Und das Bild wird schon sagen ob es bleiben möchte oder nicht.

00:40:23: Oder ob es passt.

00:40:25: Ich finde dieses Spül ist immer wichtig hinfüllen.

00:40:28: Und ein letztes Wort noch mal zum Thema Zusammenarbeit mit anderen.

00:40:32: Was würdest du sagen oder Leuten raten, die sagen ja ich möchte was Künstlerisches machen?

00:40:37: Hab aber Angst davor!

00:40:38: Nein, genau.

00:40:39: Also wenn wir es keine Angst haben.

00:40:41: Weil was soll passieren?

00:40:43: und genau dieses... Ich hatte einmal einen der war auch sehr kopflastig.

00:40:46: Ich habe gesagt komm wir mal erst mal, wir mal machen den Kopf frei.

00:40:49: Hätte sich nicht getraut.

00:40:50: er hat gesagt nein ich muss erst wissen was ich denn male.

00:40:53: Nein brauchst du doch nicht mach doch irgendwas.

00:40:54: keiner zensiert euch hier oder diskutiert das oder interpretiert.

00:40:59: Du kannst auch, wir können rausgehen und machen es nur für

00:41:01: dich.".

00:41:01: Nicht geht nicht!

00:41:02: Weil das war so ein Kopfmensch.

00:41:04: Aber seine große Gaber ist ein Rechen-Genie.

00:41:07: Das was ich niemals könnte.

00:41:08: Also ich finde auch manche... Wir sind noch mal so.

00:41:10: wie können vielleicht nicht beides so aber wenn man das möchte, wenn man da mehr Zugang haben will dann ist man bei mir gut aufgehoben weil einfach machen.

00:41:21: Das ist auch so, dass ich würde einfach Farbe in die Hände nehmen und dann loslegen.

00:41:25: Und wie Kinder das ja machen?

00:41:27: Ja.

00:41:27: Und Kinder sind die besten!

00:41:29: Die sind meine größten Vorbilder.

00:41:32: Die denken nie ans Ergebnis, sondern in dem Moment.

00:41:36: Und das ist schön für mich.

00:41:37: Ja

00:41:38: super!

00:41:39: Vielen lieben Dank Janine dass du uns quasi in deine künstlerische Welt Einblick gewährt hast und mitgenommen hast.

00:41:46: also ich hätte auf jeden Fall keine Angst mit dir zusammen was zu starten oder sich zu uns einzuladen.

00:41:51: Also ich glaube die kann man da komplett vertrauen und jeder der sich auf jeden fall deine Projekte anschaut.

00:41:56: Ich glaube da kann man nur begeistert sein.

00:41:57: Auf jeden Fall Vielen Dank, dass du da warst.

00:42:06: Und vielen Dank an alle Zuhörer, das ihr wieder eingeschaltet habt!

00:42:10: Wenn ihr noch mehr über Janine und ihre Arbeit erfahren wollt, dann schaut auf jeden Fall in die E-Show Notes.

00:42:14: Da findet ja alles Wichtige

00:42:16: Genau.

00:42:17: Und folgt uns gerne für noch mehr Infos und noch mehr spannende Insights rund um die Hotellerie und den Tourismus, lasst uns gern ein Like dann, Kommentar, Feedback egal was ihr möchtet!

00:42:28: Wir freuen uns jedes Zeit über jegliche Infos weil wir dann auch wissen, was euch wirklich interessiert und was wir weiter machen sollten.

00:42:34: Genau und dann sehen wir uns zur nächsten Folge von Bring dich mit in zwei Wochen.

00:42:38: also bleibt dran und seid gespannt bis

00:42:41: dahin!

00:42:42: Tschüssi!

00:42:44: Dieser

00:42:44: Podcast beproduziert von

00:42:46: Portstars

00:42:49: bei

00:42:49: OMR.

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