Brand Experience: Wie echte Begegnungen die Kundenbindung verändern mit Florian Laudon

Shownotes

Kann man den perfekten Gänsehautmoment eigentlich exakt planen? Wie wird aus einer abstrakten Markenstrategie ein reales Erlebnis, das Menschen nachhaltig im Gedächtnis bleibt? Und warum reichen reine Digital-Ads heute längst nicht mehr aus, um echte Markenbindung aufzubauen?

In dieser Folge von „Bring dich mit“ spricht Sara mit Florian Laudon, dem Gründer der Agentur Island Collective. Florian und sein Team kreieren physische Brand Experiences und aktivieren Marken wie Bumble oder fritz-kola auf Festivals und Events. Gemeinsam beleuchten sie, wie emotionale Begegnungen im Zeitalter von KI und digitaler Reizüberflutung Relevanz stiften und warum der Mensch im Zentrum jeder gelungenen Markeninszenierung stehen muss.

Das erwartet euch in dieser Episode:

Klarheit vor Budget: Warum eine scharfe Markenidentität die Grundvoraussetzung für jedes Event ist und weshalb die Neukundengewinnung über Live-Aktivierungen oft günstiger sein kann als über digitale Werbeanzeigen.

Erlebnisse als Content-Hub: Wie Events als ganzheitliche Plattformen funktionieren, die weit über den Veranstaltungstag hinaus Inhalte für Social Media, PR und Gastronomie schöpfen.

Der unplanbare Gänsehautmoment: Weshalb echte Emotionen in der ehrlichen Zwischenmenschlichkeit entstehen und kleine, feine Details oft mehr bewirken als gigantische Inszenierungen.

Community-Building ohne Zwang: Was die Hospitality-Branche von modernen Phänomenen wie Runclubs lernen kann und warum niederschwellige Angebote für die Gen Z heute der Schlüssel sind.
Sinnstiftung durch Einfachheit: Wie die Initiative „Pfand gehört daneben“ mit dem physischen „Pfandhaus“ auf Festivals zeigt, dass klare Botschaften mit minimalem Aufwand maximale Wirkung entfalten.

Automatisierte Tools und KI erleichtern zwar viele Marketingprozesse, doch Marken wirklich spürbar zu machen, gelingt nur durch echte menschliche Nähe, Atmosphäre und Haltung.

Jetzt reinhören und erfahren, wie aus abstrakten Strategien unvergessliche Erlebnisse werden!

Mehr über Florian Laudon: https://www.linkedin.com/in/florian-laudon/ Island Collective: https://www.island-collective.com/

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Produziert von Podstars by OMR."

Transkript anzeigen

00:00:07: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Bring Dich mit dem Podcast der Sikorspitality rund um Hospitality, Perspektiven und Gründungen von heute und morgen.

00:00:18: Wir sehen jeden Tag unzählige Markenbotschaften, Ads, Markenkampagnen... die uns quasi berieseln und KI macht es noch viel, viel einfacher diese ganzen Sachen zu produzieren.

00:00:29: Und so vervielfachen aber eine Marke nur zusehen ist das Eine und sie wirklich zu erleben ist aber nochmal etwas ganz ganz anderes.

00:00:35: Genau darum geht es heute bei unserem Podcast.

00:00:38: wie wird eigentlich aus einer Markenstrategie ein echtes Erlebnis?

00:00:41: Was soll dafür des Menschen nicht nur das Event visuell vor Augen haben wir auf dem Gefühl mit sich nehmen?

00:00:46: und kann man diesen berühmten Gänsehaut Moment eigentlich planen?

00:00:51: Und darüber spreche ich heute mit Florian Laodon, der ist heute bei uns zu Gast.

00:00:54: Gründer von Island Collective und Florian und sein Team kreieren genau diese Brand Experiences und aktivieren Marken auf bestimmten und besonderen Events und haben zusammen schon mit Marken wie Lele, Bumble aber auch auf der Berlin Fashion Week gearbeitet.

00:01:08: Und das und mehr erzählt er uns heute auf jeden Fall.

00:01:10: Man wird bestimmt sehr viel aus dem Nähkästchen plaudern.

00:01:12: Schön, dass du da bist!

00:01:13: Vielen Dank für die großartige Intro.

00:01:15: also ich hab tatsächlich direkt Gänsehaut bekommen.

00:01:17: Ah,

00:01:17: ist das so?

00:01:17: Ja, wunderbar, guck mal!

00:01:19: Funktioniert

00:01:24: Wir starten immer am Anfang sozusagen mit unserer kleinen Rubik, ich packe meinen Koffer und da geht es genau um diesen Gänsehaut Moment.

00:01:31: Und zwar würdest du deinen Koffern jetzt packen für diesen Gänsähaut Moment?

00:01:34: Welche drei Sachen würdest Du heute mitnehmen?

00:01:39: Ich würde sagen, wenn's nicht mal ein großer Koffe sein, glaube das geht tatsächlich wirklich um die Inhalte und Du hast ja drei Sachen vorgegeben insofern was in irgendeiner Art und Weise Da rein gehört in dem Sinne, das ist jetzt natürlich kein Objekt.

00:01:54: In dem Sinne ist eine Art von Community oder Gemeinschaft.

00:02:00: Das sei mal grundsätzlich der Nährboden von sehr vielen.

00:02:05: dann dass was oft daraus entsteht eine gewisse Art von Reibung Emotion und ich würde als drittes wahrscheinlich mitnehmen Relevanz.

00:02:17: ja

00:02:17: das werden so die drei Dinge.

00:02:19: Ja, sehr spannend.

00:02:20: Wir werden da auf jeden Fall noch mal ein Deep Dive daraus machen.

00:02:23: Aber bevor wir das eigentlich machen... Was ist allen Kollektiv?

00:02:26: Wer steht dahinter und was hat dich dazu getrieben?

00:02:28: Und vor allem wie arbeitet ihr da?

00:02:34: Sehr viele Fragen auf einmal!

00:02:35: Auf jeden Fall.

00:02:35: Du

00:02:36: darfst auch mit einer erst mal anfangen.

00:02:39: Fangen wir an mit was uns dazu getrieben hat.

00:02:41: Uns sind vor allem Christoph mein Mitgründer Christoph Zengelmann und ich.

00:02:48: Getrieben hat uns tatsächlich immer bei allem, was wir irgendwie gemacht haben das komplette Umfeld und ich sage mal eine sehr große intrinsische Motivation.

00:02:59: Also wir haben nie irgendwie gesagt okay vom Scratch wir haben ein Businessplan und wir sehen irgendwo ein riesiges Potenzial in die Richtung laufen wir jetzt sehr geplant.

00:03:08: Es ist eine zum anderen gekommen auch viele sehr viele Erfahrungen auf viele schmerzliche Erfahrungen gemacht kann man nicht anders sagen.

00:03:17: Und einen Kollektiv ist in dem Sinne daraus entstanden, dass wir uns immer schon mit Events und Erlebnissen auseinandergesetzt haben.

00:03:24: Schon rund um unsere Zwanziger in dem Sinn also sehr lange aber damals sehr viele eigene Konzepte und Veranstaltungen umgesetzt haben immer auf eigene Rechnung und eigenes Risiko.

00:03:37: und wie man das auch heute kennt von Festivals oder gleichen hatten wir immer schon Markenpartner.

00:03:43: Wir haben mit uns Kooperation eingegangen bei den Veranstaltungen, um ihr Produkt irgendwie zu platzieren oder andere Inhalte zu kommunizieren.

00:03:53: Und aus diesen Zusammenarbeiten oder aus diesem Kooperation ist dann tatsächlich das entstanden dass die Marken dann zu uns gekommen sind und gesagt haben könnt ihr nicht auch für uns entsprechende Anlässe kreieren.

00:04:06: Okay sehr gerne so.

00:04:08: warum nicht mal weg aus dem eigenen Risiko und komplett für Marken und Kunden arbeiten?

00:04:16: Unter dem Namen, den wir damals hatten gesagt, funktioniert das nicht ganz so gut.

00:04:20: Man muss Neues überlegen und haben dann... Kannst

00:04:22: du es denn ja hier nochmal kurz dropen?

00:04:24: Honolulu-Events ist tatsächlich schon einigend auch in Hamburg, Köln Berlin München durchaus im Begriff.

00:04:32: Wir haben wirklich sehr viele Veranstaltungen gemacht Auch Festivalz immer zwischendurch, wenn's zum Festival Richtung ging, schon fünftausend Besucher Genau.

00:04:43: Und haben dann gesagt, wir brauchen was Neues waren damals schon so ein bisschen auf diesen Trichter.

00:04:50: dass uns dieser Kollektivgedanke geprägt hat war das auch aus der Szene aus der wir kommen sehr so ein bißchen Bortsport Wassersport.

00:04:59: irgendwie verbindet uns ein kollektiver Gedanke.

00:05:02: daher kommt das Kollektif in Island und die Insel war für uns immer so ein Sehnsuchtsort wo halt viele schöne Dinge stattfinden können haben die Agentur gegründet, haben uns sehr lange gesucht auch mit dem was wir machen und wie wir es machen und welche Bereiche wir bespielen.

00:05:21: Ich würde sagen mit Corona wurde alles mal einmal komplett durchgeschüttelt und ich sage mal so die neue Zeitrechnung hat für uns begonnen eigentlich nach Corona Und Honolulu Events haben ja tatsächlich vor kurzem jetzt gerade die Firma geschlossen.

00:05:36: das gehört auch dazu.

00:05:37: Es schmerzt oft und man sagt okay, man möchte doch mal wieder einen Konzept von den damaligen umsetzen.

00:05:43: Aber... und klarer Fokus hilft, ehrlich gesagt auch ganz gut.

00:05:47: Du hast gerade auch schon Corona erwähnt?

00:05:49: Ich kann mir gut vorstellen dass es sozusagen einer der Lows irgendwo war.

00:05:52: neue Bestimmungen man muss irgendwie damit umgehen können grade auch das Thema alles was man bedient mit Menschen war bei uns im Hotel ja genau so.

00:06:02: wenn du jetzt zusammenfassen müsstest sozusagen high and lows in den letzten sage ich mal Jahren die ihr das ganze betreibt Was war so der eine Peak sagst so cool jetzt weiß ich auf jeden Fall lohnt es mir, das hier machen.

00:06:15: Das lohnt sich auch weiter zu machen?

00:06:17: Was war sozusagen der Lowe wo du sagst da hätte ich echt am liebsten geschlossen.

00:06:21: aber wir haben weiter gemacht und vor allem sehr viele Learnings daraus gezogen.

00:06:26: Die eine Antwort habe ich eben schon gegeben mit Corona.

00:06:30: Es gab tatsächlich dadurch dass wir drei verschiedene Geschäftsbereiche hatten mit Einsätzen von Corona die eigenen Projekte und Veranstaltungen, die Agenturarbeit aber auch noch ein Einzelhandels- und Onlinejobbereich.

00:06:42: Mit Saltwater gab es schon so klar eigene Projekte, Agenturarbeit war ziemlich stark betroffen.

00:06:48: Agenturbeit haben uns ein bisschen umorientiert und auch andere Konzepte entwickelt und konnten anfangs noch ein bisschen Umsätze generieren.

00:06:56: Wir waren jetzt aber auch nicht so darauf erpicht irgendwie auf einmal voll viel digitale Veranstaltung zu konzeptionieren und umzusetzen.

00:07:04: Es hat glaube ich auch nur einen minimalen Zeithorizont gehabt oder Werthaltigkeit.

00:07:10: Insofern gab es da gesamtheitlich gesehen, war schon das größte Low.

00:07:15: Der Einzelhandel hat nachher ein bisschen profitiert, weil natürlich der innerdeutsche Tourismus sehr floriert hatte als er wieder erlaubt war und wir vor allem an touristischen Standorten waren mit den Lehen oder auch noch immer sind.

00:07:28: Das war schon eine schwierige Zeit.

00:07:33: Ich glaube dann gibt's gar nicht so unbedingt den einen Punkt oder dieses eine Ereignis, was mich oder uns antreibt.

00:07:41: Es ist tatsächlich ehrlich gesagt jeden Tag aufs Neue.

00:07:45: Also das sind immer auch die kleinen Dinge, eine Bestätigung von Kunden, Aussage vom Gast und in welcher Art auch immer vielleicht eine Aktion, Konzepten-Idee aus dem Team heraus, die uns motivieren, das zu machen, was wir tun.

00:08:03: Und würdest du allen Kollektiv heute anders gründen oder würdest Du alles genauso machen?

00:08:12: Da wir es nie so richtig geplant haben, würde ich wahrscheinlich... Also ich sehne mich danach mal etwas tatsächlich sehr strukturiert und geplant aufzusetzen weil natürlich sehr viele Erfahrungen dazu gekommen sind.

00:08:26: Ich glaube aber auch dass das Nachteile hat insofern Einige kleine Sachen wahrscheinlich nicht wieder so machen.

00:08:34: Aber ich glaube, dann wäre mir heute auch nicht oder dann wäre Island heute nicht so wie es wär.

00:08:39: also das hat alles so sein Führen wieder.

00:08:41: aber ich glaub viel mehr positive Punkte als dass irgendwie negativ

00:08:44: ist.

00:08:44: Ich glaube man kann noch zu viele planen.

00:08:47: Manchmal muss man einfach machen.

00:08:50: und was würdest du sagen?

00:08:51: Wieso sollten Marken heute Vor allem auch in Events und Live Experiences investieren statt ausschließlich zum Beispiel nur im Online Marketing Ads.

00:08:59: Viele haben ja immer Angst davor, die sagen oh mein Gott zu große Budgets.

00:09:02: ich mache lieber irgendwas was ich steuern kann.

00:09:04: Ich weiß nicht wie der Outcome bei einem Event.

00:09:05: natürlich ist gerade abhängig natürlich auch von der Zielgruppe.

00:09:10: Wieso sollte man sich trotzdem dafür entscheiden?

00:09:13: Ich glaube dann muss man tatsächlich noch viel früher ansetzen.

00:09:16: um diese Entscheidung wirklich treffen zu können spielen verschiedene Aspekte rein.

00:09:21: Also ich glaube ganz viel, was auch natürlich jüngere Generationen gerade nach Lechzen ist halt tatsächlich das Marken eine ganz klare Identität und ganz kläre Werte brauchen.

00:09:33: Danach wird ganz viel verlangt so.

00:09:37: Und nur wenn du dieses hast und auch weißt okay welche Gefühle, welche Emotionen und welche Welt kann ich damit kommunizieren?

00:09:45: Nur dann macht es eigentlich auch Sinn Soll ich jetzt mal in Veranstaltungen, Erlebnisse Begegnung zu investieren?

00:09:54: Das ist so die Grundlage von dem.

00:09:55: Sonst kannst du auch keine Ahnung trotzdem bei deinen Anzeigen bleiben und Edward schalten unter Gleichen und auf Meter dein Geld verbrennen.

00:10:05: Dann bleibt es beliebig!

00:10:07: Das ist der eine Aspekt... Und der zweite Aspekt ist, der schon ein bisschen Fahrt aufgenommen hat.

00:10:15: Aber tatsächlich meiner Meinung nach eine sehr große Potenzialheit.

00:10:18: Es ist zu schaffen mit unserer Branche aber auch zusammen mit Kunden und Marken eine gewisse Art von Messbarkeit für diese Erlebnisse und Veranstaltungen oder Events oder Aktivierungen.

00:10:36: Da gibt es natürlich auch durch Digitalisierung und dergleichen zwischen Möglichkeiten das zu machen.

00:10:41: Der Ruf danach ist noch nicht laut genug, weil wenn das dann natürlich funktioniert und man bestimmte KPIs erfassen kann, dann hast du die Vergleichbarkeit.

00:10:51: Dann kannst du auch einen Dreisatz draus machen oder sie nebeneinander legen und die Bestätigung haben wir von einigen Magen- und Kundinnen schon erhalten dass die Neukunden kosten wenn du es richtig anstellst, bei Aktivierungen und Events durchaus geringer sein können als im digitalen Raum.

00:11:11: Und ich glaube da ist ein riesiges Potenzial um auch für Budgetentscheidung eine Hilfestellung leisten zu können.

00:11:20: Je nach Zielsetzung eines Events werden ja diverse KPIs zur Seite gezogen und sich angeschaut.

00:11:27: aber das würdest du sagen sind die Top drei wo ihr sagt jetzt bist also... In unserer Meinung nach ist es auf jeden Fall ein erfolgreiches Event geworden.

00:11:38: Wenn man's erfassen kann, in welcher Form auch immer, ist eine gewisse Art von Verweildauer auf jeden fall ein relevanter Faktor weil ich dann natürlich das was kommuniziert wäre wird sehr intensiv aufnehmen und mich sehr intensif damit beschäftige.

00:11:57: Und natürlich kannst du noch hohe Verweiledauer durch eine Masse an Eindrücken erzeugen, die dann vielleicht eher überladen.

00:12:06: Oder durch, keine Ahnung, siebzehn Glux-Räder und Gewinne oder Gudis... Aber es geht vielmehr um diese Welt sag ich jetzt mal, die in einer gewissen Art und Weise dafür sorgen muss, dass sie dich verschluckt.

00:12:20: Und am Ende mit ganz vielen positiven Emotionen wieder ausspuckt in dem Sinne.

00:12:26: Deswegen würde ich schon sagen, die Verweildauer Unterschwellige Beschäftigung mit der Marke zu schaffen, das ist schon einer der wichtigsten Aspekte.

00:12:38: Und hast du ein Beispiel von einem Projekt was ihr umgesetzt habt wo du es ganz klar sagen kannst dass hätte... Das was übertragen wurde hätte keine klassische Kampagne hätten schaffen können?

00:12:52: Ich glaube tatsächlich zieht sich das so ein bisschen wie den Roter Faden durch die Projekte und Aktivierung.

00:13:00: natürlich gibt's auch wenn man das so klassisch sieht, was wir machen und es nennen möchte.

00:13:05: Könnte man uns sagen wie eine Event-Agentur?

00:13:08: Das ist das, was in den meisten Fällen noch gesucht wird, weil's gelernt ist.

00:13:13: So würden wir uns selber überhaupt nicht mehr in dem Sinne bezeichnen.

00:13:17: Im Endeffekt sind's Ideen und Erlebnisse und es muss nicht ein Event sein.

00:13:20: Es kann auch etwas ganz anderes sein.

00:13:23: Aber es gibt diese Punkte ... an jeglichen Aktivierungen, wo sie stattfinden.

00:13:34: Unterschwellig stattfinden und ich würde es gar nicht mal irgendwie bei einer bestimmten Aktivierung oder einem bestimmten Kunden oder Kundinnen herausarbeiten wollen.

00:13:46: Ich habe vielleicht ganz anders aber... Ich saß vorhin kurz beim Playground auf St.

00:13:52: Pauli an den Kaffee getrunken mit einer befreundeten Agentur und nebenan wird gerade ein Haus abgerissen.

00:13:58: Es ist ja total oft Topic, aber ich fand die Übersetzung so großartig.

00:14:04: Und da waren ... Wenn man auf die Sinne von uns Menschen eingeht, es waren verschiedene Dinge.

00:14:09: Da war ein großer Bagger, eine Maschine, das war laut und verstaubt.

00:14:14: Sie haben mit Wasser natürlich besprüht damit der Staub zurückgedrückt wird.

00:14:19: Es war irgendwie ne großartige Szenerie.

00:14:22: Und gegenüber in dem Gebäude saß ne ... Es stand eine betuchte ältere Frau, lehnte auf ihrer Fensterbank und hat sich das Geschehen angeguckt.

00:14:32: Das kann manchmal wirklich sehr einfach sein wenn es authentisch und real ist und uns auf verschiedenen Ebenen abholt.

00:14:43: Und das fand ich so großartig!

00:14:44: Es ist ja komplett linear, es ist nicht digital... Sie ist auch hier Fensterbrett gelehnt oder hat zugeguckt was passiert?

00:14:51: Und das war für mich so ein ganz schöner Moment, der sich auch bei vielen Aktivierungen irgendwie widerspiegeln kann.

00:14:59: Ja, ich glaube man kann manchmal auch zu kompliziert einfach sein.

00:15:02: Ich glaube die einfachsten Dinge können eigentlich auch immer ganz gut sein.

00:15:05: aber da muss man ja erst mal hinkommen.

00:15:07: und wenn man sich aber jetzt dafür entschieden hat zu sagen, ich gehe zur Florianne und ich möchte auf jeden Fall ein geiles Event reißen.

00:15:13: Da hat man ja erstmal gewisse Vorstellungen und wenn wir so einen Event nicht in die Tat umsetzen dann hat man vielleicht autopische Vorstellung und will alles!

00:15:21: Wie funktioniert das bei euch?

00:15:22: Wenn ich jetzt um die Ecke komme mit einer Markenstrategie, mit einem Agentur Briefing im besten Fall eins das ihr versteht und wo man nicht wieder zehn Sachen rauskürzen muss, weil man sich denkt okay alles geht hier schon mal gar nicht.

00:15:34: Wie arbeitet ihr da?

00:15:35: Wo ihr sagt von abstrakt zu tatsächlich Umsetzungen in die Experience das sind so Unterschritte, so gehen wir vor.

00:15:43: Das ist tatsächlich einer der spannendsten Prozesse denen es gibt und der auch den wir stetig versuchen weiterzuentwickeln.

00:15:51: Es hat ganz viel natürlich mit seiner Kommunikation auf Augenhöhe und Wertschätzung auch zu tun zwischen Agenturen Kunde Und es hat ganz viel auch mit Grundlagen zu tun.

00:16:02: und das du gerade schon gesagt hast, wenn es schon Vieles gibt auf was vielleicht wie ich gesagt habe Werte angeht.

00:16:08: Was eine Haltage angeht von der Marke Wenn sie wirklich mit grundlegenden Dingen schon auseinandergesetzt wurde Dann fährt es uns natürlich auch einfacher zusammen mit den Kunden Kunden Zu draufzuschauen zu gucken okay welches Gefühl lässt sich eigentlich um die Marke sozusagen bilden?

00:16:28: oder welches Gefühl wird von der Marke schon transportiert.

00:16:32: Und wie kann ich dieses Gefühl dann am Ende des Tages vielleicht in eine Welt verpacken, ein Erlebnis zu verpackern?

00:16:42: Das entwickelt man am besten natürlich mit der Markel zusammen und dann zu schauen okay wie kommt man aus diesem Gefühl tatsächlich dann sozusagen ins Materielle?

00:16:53: also wie konstruiert man auch diesen Erlebnissraum in dem Sinne?

00:16:58: Und dann ist es, sag ich jetzt mal, in meinen Prozestschritten aufgegliedert.

00:17:02: Was ist da natürlich machbar?

00:17:05: Was ist nicht machbar?

00:17:07: wo sind vielleicht auch aufgrund von KI oder Mutbildern die man generieren lässt die Erwartung zu hoch?

00:17:12: und was lässt sich einfach produktionstechnisch nicht umsetzen oder nur mit utopischen Budgets?

00:17:17: und dann nähert man sich Stück für Stück an?

00:17:20: das kann manchmal auch weh tun Aber das ist so.

00:17:24: in verschiedenen Prozestschritten aufzukliedern, ist definitiv der beste Weg.

00:17:31: Und wie schafft ihr es genau das hinzukriegen?

00:17:33: Dass etwas zwar markenspezifisch ist aber nicht nur einfach schön inszeniert.

00:17:39: viele Dinge sieht man ja öfters und man versucht sich ja irgendwie auch abzuheben welche Voraussetzungen müssten da erfüllt sein.

00:17:46: also man will ja auch irgendwie der Marke gerecht werden aber man will was Besonderes schaffen.

00:17:51: Das ist die größte Herausforderung definitiv.

00:17:55: Dadurch, dass natürlich auch alles irgendwo schon mal gesehen wurde.

00:18:01: So ein bisschen wie meine Oma früher gesagt hat – Die Welt ist so viel gefährlicher geworden aber es ist sie gar nicht sondern es wird einfach nur viel mehr darüber kommuniziert was als Gefährliches in der Welt passiert.

00:18:12: Das heißt das mögliche Wissen darüber was es gibt für tolle Aktivierung und Erlebnis ist halt viel größer geworden.

00:18:21: Da noch zu überraschen ist natürlich umso schwieriger geworden und das hat auch so ein bisschen was natürlich zu tun mit diesem Überdruß.

00:18:30: Ich glaube, ich bin überzeugt davon dass es sogar eher vielleicht der Weg weg ist von diesen alles ganz doll, alles ganz viel und dafür lieber eine Sache aber ganz intensiv, weil sonst hat man halt dieses... ich kratze überall oberflächlich mal kurz an an der Marke.

00:18:49: Aber beschäftige ich mich nicht in dem Sinne tiefgründiger damit und da natürlich aus verschiedenen Einflüssen, Auskunst- und Kultur Sachen einfließen zu lassen und sich auch von der Kreation ein bisschen leiten zu lassen.

00:19:05: Das ist die größte Herausforderung.

00:19:06: aber Gott sei Dank haben wir ein sehr gutes Team was auch sehr viel in Kulturen dergleichen verankert ist und seine Einflüsse findet.

00:19:15: Funktioniert Gott sei dank sehr gut!

00:19:17: Gott sei Dank.

00:19:19: Sehr gut!

00:19:22: Du reist mit Sicherheit ja auch sehr viel und übernachtest dementsprechend auch in diversen Unterkünften, wenn es jetzt so in Richtung Hospitality geht wo ja Events eine Rolle spielen unabhängig davon ist das wirklich eins wo ich von A bis Z komplett alles durch plane oder ist es einfach die verschiedenen Touchpoints denen einem Hotel stattfinden wo du ja mit dem hotel irgendwie in Verbindung kommst Was würdest du sagen, wir müssten ein Hotel aufgebaut sein damit eine Marke genau dort erlebbar ist wo die Leute sich herum tummeln.

00:19:54: Also es muss ja nicht immer das so das größte Event sein.

00:19:56: aber viele denken auch tatsächlich in so einem Baukastensystem wobei ja die Customer Journey ja schon viel viel viel früher losgeht.

00:20:05: Ja es ist tatsächlich super spannend.

00:20:06: ich habe grundsätzlich einen sehr hohen Anspruch an mich selber und ich hab auch sehr hohe Ansprüche an dem was ich meiner Freizeit mache.

00:20:17: Reisen ist inzwischen sehr, sehr viel mit dem Wohnmobil.

00:20:21: Da sind es eher Campingplätze

00:20:23: und

00:20:23: haben auch was mit Hospitality zu tun.

00:20:25: Aber das ist tatsächlich gar nicht so einfach ehrlich gesagt Konzepte zu finden wenn man so Richtung Hotelerie untergleichen geht die mich wirklich noch nachhaltig begeistern.

00:20:40: und wo ich sage okay klar es gab irgendwie ein paar Sachen die waren nicht so optimal, was heißt optimal?

00:20:46: Ich kann auch irgendwas richtig sauber gemacht oder dergleichen.

00:20:50: Aber es gibt schon auch Konzepte wo ich sagen da sind sie Feinheiten die irgendwie einen Unterschied ausmachen und natürlich gehört da sei mal eine grundsätzliche Gestaltung dazu und Individualität.

00:21:06: aber wirklich muss ich sagen, auch ganz oft der Mensch der einen Unterschied macht und das ist es Schöne daran.

00:21:14: Wenn ich schon klar komme aus Hamburg oder gebürtige Hamburger trotzdem schnacke ich ganz gerne so wenn mich halt jemand abholt und wenn ich schon an der Rezi zur Begrüßung jemanden habe der aufgeschlossen ist.

00:21:28: zum Konzept passt immer man jetzt keine Ahnung.

00:21:32: unser einer In seiner ersten Laden hatten wir in Heilighafen, Zaubertershop.

00:21:37: Direkt neben der Bretterbude Beach Motel auch ein großartiges Konzept von Jens Roker.

00:21:44: Da haben die Personen, die da gearbeitet haben oder es ist immer noch so einfach sehr gut gepasst zu dem was sie für ihre Welt kreieren.

00:21:52: und wenn ich das als ersten Punkt sozusagen schon wenn ich ankomme entsprechend erlebe und merke okay dass passt gesamtheitlich, ich werde hier mit offenen Armen empfangen.

00:22:05: Dann ist schon super viel getan.

00:22:08: Natürlich können Sie noch früher anknüpfen und sagen es beginnt schon bei der Buchung oder beide Entscheidungen zur Buchung ja aber es gibt halt wirklich so einige Konzepte wo ich sage eine Ahnung das Harz Hotel im Harz Da hängt dann eine Disco-Couille über der Badewanne.

00:22:26: Das sind so einfache Goodies, wo ich mir denke okay das hat nochmal einen kleinen Aspekt da irgendwie mich herholt

00:22:38: Wenn du jetzt quasi ein Hotelkunden bekommst, einen Kleineren der sagt hey uns ist Community super wichtig.

00:22:46: Wir wollen auf jeden Fall was für die Nachbarschaft tun, Budget begrenzt aber wir wollen auf dem Fall etwas Cooles reißen.

00:22:53: Super toll visuell aufgegriffen auch wirklich auch lokale Aktivierung.

00:22:57: das machen ja auch viele dass sie sagen von allen Touchpoints vom Food bis zur was du an der Wand ziehst behind zum Duft es geht ja bis in die Richtung Es ist alles tippitoppi und jetzt fehlt uns nur noch die Community, dass sie bei uns vor Ort zu uns kommt.

00:23:11: Und einfach eine gute Zeit hat – wie würdest du das Ganze angehen?

00:23:13: oder was würdest Du dem Haus raten?

00:23:15: Die gar keine Ahnung davon haben!

00:23:17: Weil ich kann mir gut vorstellen es auch schwierig ist….

00:23:19: Du hast ja deine Gäste schon in House, du hast ja schon Leute da aber du willst ja auch die Leute von Extern doch irgendwie reinkriegen.

00:23:25: also das irgendwie noch hinzukriegen wenn man newbie isst kann ja auch schwierig sein.

00:23:30: Ja klar, das ist so ein bisschen wie ... Du hast ja die Auswärtigen als Gäste.

00:23:36: Die wenigstens Menschen machen sozusagen mal in ihrer eigenen Stadt Urlaub.

00:23:41: also ich hab auch schon meinen Hamburg-Motel übernachtet und da war eher selten vor aber auch definitiv ein Experience.

00:23:48: Ich glaube tatsächlich der große Punkt muss wirklich sein nicht als... Und es ist auch bei Erlebnissen so nicht Fremdkörper betrachtet zu werden.

00:24:00: Also wirklich, wie du auch gesagt hast versuchen sich lokal zu verankern und auch bedeutsam zu machen.

00:24:08: Und es kann im Kleinen passieren über so charmante Sachen wie, keine Ahnung ich verkaufe den Honig an der Rezeption und hab da über einen Anklopfungspunkt und auch eine gewisse Art von Erlebnis wenn ich dann vielleicht noch ne Tour anbiete mit dem Imker oder Imkerin.

00:24:25: So das sind halt glaube ich diese Klein Dinge, die über die reine Übernachtungen ausgehen.

00:24:32: Die dann auch aus meiner Einschätzung nach die Bereitschaft schaffen entsprechend auch Geld auszugeben zu investieren weil das was sei mal belanglos ist dass wir es alle machen.

00:24:44: warum soll ich dafür irgendwie mein Pomponier öffnen wenn etwas hochwertig ist wenn etwas mich begeistert hat außergewöhnlich ist, wenn es eine bestimmte Qualität hat.

00:24:55: Wenn ich weiß, ich unterstütze damit etwas, wo von dem ich selber vielleicht auch überzeugt bin und denke, ey das ist was richtig Gutes dann gebe ich auch das Geld, was ich gerade jetzt in der aktuellen Situation weniger habe, vielleicht auch gerne aus.

00:25:08: Ich glaube das ist eher der Punkt dass es dann ja so wie mit ich gehe vielleicht nicht mehr auf zehn Veranstaltungen im Jahr Sondern such mir das eine große Konzert aus, die Eine Stadion Show wurde dann keine Ahnung.

00:25:20: Das Ticket auf einmal zweiundfünfzig Euro kostet aber das ist dafür exorbitant crazy.

00:25:27: Ich glaube dass es eher, dass die Menschen tatsächlich vielleicht auch ein bisschen picky geworden sind Aber dass sie dann wenn es auch gut ist das zu wertschätzen wissen.

00:25:37: Und wenn so ein Moment wirklich dann funktioniert, sind wir ja eigentlich genau bei der Frage die oder beim Stichwort was am Anfang auch gefallen ist dem Gänsehautmoment.

00:25:46: Wann würdest du sagen es ist ein Event nicht mehr ein Event sondern einen wirklicher Gänesehaut moment?

00:25:56: Ich glaube der größte Aspekt hat mit den zwischenmenschlichen zu tun.

00:26:01: Ja das am Anfang gesagt, da hatte ich kurz Gänsehaut.

00:26:03: Warum hatte ich Gänesehaut?

00:26:05: Weil du einfach Sachen gesagt hast die mich in der Vorstellung von allen Kollegen sehr bewegt haben weil natürlich sozusagen Schweiß und Blut investiert habe in unser Team und unsere Firma.

00:26:17: aber es sind diese unplanbaren ehrlichen Momente die auch.

00:26:24: man kann versuchen das Setting darum zu bilden was sozusagen dass irgendwie eine gewisse Art und Weise fördert, aber du wirst es nie hundertprozentig planen können.

00:26:35: Und das ist glaube ich auch der Schöne daran so.

00:26:37: es kann auf einmal passieren.

00:26:38: Ich habe selber auch ab und zu wenn man ein melancholischen hat oder einen guten Song hört und da muss nicht mal großartig was passieren dann wird man aus einer Stimmung heraus abgeholt.

00:26:49: Und ich glaube das ist das Entscheidende.

00:26:52: Am Ende ist es ein Mensch mit Menschen

00:26:55: Und bis auf meine Intro, die den ganzen Moment verschafft hat.

00:27:00: Gibt es ein Projekt oder einen konkreten Moment an dem du erinnerst, wo du sagst, das hat mich selbst überrascht?

00:27:06: Ich hätte nie gedacht, dass das so kommt und fand ich mega!

00:27:13: Das... ich glaube gar nicht mal unbedingt Überraschung oder dass sich etwas Unerwartetes in dem Sinne erlebt habe.

00:27:23: Es ist meistens oder oft relativ einfach.

00:27:27: Es sind tatsächlich glückliche Gesichter und dann tatsächlich auch, was mich immer sehr abholt ist eine ehrliche Wertschätzung.

00:27:37: Das muss gar nicht irgendwie der Honig-Topf sein, wenn man es mal geschmiert wird.

00:27:44: Ja genau, warum wir da hingewiesen sind aber das ist einfach auch ein einfaches wertschätzendes Wort.

00:27:50: so und glücklichen Gesichtertrehen Das holt mich jeden Tag wieder ab.

00:27:58: Es kann im Kleinen sein, es kann im Team sein, das kann bei der täglichen Arbeit sein und es kann in einer Veranstaltung sein.

00:28:05: Ja!

00:28:06: Es gibt ja eine Zielgruppe die doch relativ schwer zu greifen ist.

00:28:10: aktuell, das ist die GENSI digital wächst die auf, ist am Handy.

00:28:15: KI ist gar kein Thema für sie.

00:28:19: Wie sieht es aktuell aus?

00:28:21: Was muss aktuell... Vielleicht ein Event leisten, um genau so Erwartungshaltung einer Zielgruppe gerecht zu werden.

00:28:30: Die halt nicht wirklich richtig greifbar ist.

00:28:32: also ich könnte mir gut vorstellen je nachdem wie ihr natürlich auch mit dem in Berührung seid dass eine jüngere Zielgruppen vielleicht mit klassischen Events vielleicht wenn ich es so sagen darf Wie man selbst kennt vielleicht das gar nicht mehr so.

00:28:46: Das ist nur ein Plus-Ultrag für dir.

00:28:47: Die erwarten ja immer was Neues, irgendwas womit du die catchen sollst.

00:28:51: Also wie kann man das bei dieser Zeuggruppe schaffen?

00:28:55: Ich würde ihm tatsächlich ein bisschen widersprechen.

00:28:57: Ja!

00:28:58: Ich habe schon das Gefühl dass es nicht mehr unbedingt etwas Neues sein muss weil's einfach auch... Es ist wie so'n Overload an Information und das ist ja auch der Weg der, wo ich gerade selber gesagt mit KI und dergleichende Erschuhen Und jetzt nannt es für mich, dass sich vielleicht ein bisschen manifestiert.

00:29:20: Dass er schon wieder in das Realleben zurückgeht und weg von dem Digitalen.

00:29:30: Ich glaube tatsächlich, dass da eher auch die Intensität der Erlebnisse ist.

00:29:37: Weil diese Dauerbeschallung sage ich mal aber immer auf diesem gleichen mittleren Level... Die ist halt sehr ermüdend!

00:29:45: Und dann sind es meiner Meinung nach tatsächlich auch für solche Generationen, wie ich gesagt hatte.

00:29:51: Tatsächlich die inhaltlich auch starken Aktivierung oder Erlebnisse, die sich dann halt nachhaltig auch auszahlen.

00:30:00: in dem Sinne und natürlich wird glaube ich nicht viel in Generationen unrecht getan.

00:30:10: Die haben einfach gegenüber anderen Generationen einen sehr, sehr hohen Wertekompass.

00:30:17: Und natürlich gibt es auch irgendwie Punkte die sind dann vielleicht ein bisschen mal zu diskutieren aber die haben eine sehr sehr manifestierte Setting was bestimmte Sachen angeht.

00:30:30: und da komme ich schon rein wenn ich sage jetzt mal meine Hausaufgaben gemacht habe und nicht nur keine Ahnung, eine Dauerbestallung mache und auf einer sehr, sehr oberflächlichen Werbeschiene kommuniziere.

00:30:46: Und du hast ja schon die wichtige Rolle einer Community quasi erwähnt.

00:30:50: und die Menschen, die alle, ob es jetzt beim Erstellen des Eventes ist.

00:30:54: Also das Team selber oder halt auch die Leute, die dann zu einem Event kommen wie wichtig das ist?

00:30:58: Wie baue ich denn so eine Community auf?

00:30:59: Also wie schaffig es ist, dass die Leute sagen finden wir cool und wir halten hier zusammen und wir werden auf jeden Fall öfters bei dir mal auftauchen, dass genau so ne Community quasi entsteht weil... Am Anfang gerade, wenn ich denke halt immer so an Projekte mit dem ich auch in Berührung bin die vielleicht sowas noch gar nicht haben und in die Richtung jetzt gehen wollen ist.

00:31:19: Die sagen wollen ja für die Nachbarschaft wollen wir was machen aber so eine richtig ne Community, wenn dann nur ganz klein wie schafft man das?

00:31:25: Das is größer wird.

00:31:27: Ich glaube es war noch nie so herausfordernd wie heute Aber es hat auch ein sehr sehr großes Potenzial aktuell weil viele der klassischen Communities weggefallen sind.

00:31:42: Also wenn man das ganzheitlich betrachtet und ein bisschen über die Grenzen springt, ist eine der größten eigentlich klassischen Communitys die Kirche gewesen.

00:31:54: Und kann man... Ist die Bestätigung so, dass es funktioniert halt nicht mehr wie früher?

00:32:00: Aber das war der Punkt, der auf vielen verschiedenen Ebenen Menschen zusammengeführt hat.

00:32:04: Ob über keine Ahnung irgendwie Kirchen-Köre über die ganz klassisch, über die Andachten oder den Gottesdienste.

00:32:14: Da hat ja vieles mehr drumherum stattgefunden und ist immer weniger geworden.

00:32:19: Und diese Lücke wird so langsam mit anderen Communities gefüllt.

00:32:29: nicht umsonst hat man jetzt einen Punkt wie Run Clubs aus dem Boden sprießen.

00:32:35: Das geht im Endeffekt um Anlässe, die zusammenbringen ohne sage ich jetzt mal einen zu großen Anspruch an die Perfektion.

00:32:48: So das ist glaube ich der mit einer der entscheidenden Punkte dass man eine geringe Hemmschwelle hat teilzunehmen oder Teil etwas zu sein.

00:32:59: und ich kann das auch von früher.

00:33:01: Wir kommen halt aus dem, sagen wir mal, Surfskate.

00:33:04: Sehr sehr schon so ein bisschen underground im Handvollzeichen-Szenen und sehr nischig Und ich kenne es noch klassisch von mir.

00:33:14: Es gibt's immer noch wenn man ganz früh in so einen Skateladen gekommen ist als kleiner Junge irgendwie oder Jugendlicher Dann hat man sich immer schlecht gefühlt.

00:33:24: Also ein krasser Laden und dann sind ja die krassen Leute hinter der Theke, es wirkte alles so groß und in sich geschlossen.

00:33:33: Und das hat diesen Aspekt dazu zu gehören oder zuzugehörten wollen und die Schweine nicht so groß zu machen.

00:33:42: Ich glaube da gibt's inzwischen wirklich super Ansätze wie gesagt ob sie Run Club sind oder andere Geschichten, die das Ganze ein bisschen aufbrechen Schwellen für niedriger Ansätzen ohne auch eine Zuge Verbindlichkeit zu schaffen.

00:33:58: Also ich kann zwar an einer Veranstaltung, einem Happening oder gleich einen Teil nehmen aber ich muss mich jetzt nicht da irgendwie fest committen, muss nicht irgendwie eine Mitgliedschaft unterschreiben, muss sich jeden Sonntag in der Kirche auftauchen beim Gottesdienst.

00:34:13: Ich glaube das passt eher so zu unserem Zeitgeist und zur schnellliebigen Welt Aber es kann genauso gut auch da drüber hinaus dann funktionieren.

00:34:22: Und das ist halt trotzdem jede Woche einmal der Laufklub oder gleich wo sich die Menschen finden und darüber hinaus austauschen.

00:34:31: Wenn man jetzt nochmal Richtung einer Trendfrage geht, Trends überall in eurem Bereich existieren?

00:34:38: Wo würdest du sagen welche zwei Entwicklungen verändern eurer Arbeit im Bereich am stärksten?

00:34:47: In jegliche Richtung.

00:34:49: Digitalisierung.

00:34:50: Ich würde es ganz klar nicht nur als irgendwie K.I.- oder A.I.

00:34:53: oder so die gleichen bezeichnen, weil gerade in unserem Bereich dadurch definitiv auch Chancen entstehen und ist nicht zu vernachlässigen ist das... ich würde sagen schon die Beliebigkeit wächst und dass was wir machen ja auch ganz viel mit Ideen zu tun hat für uns ein ganz schöner Kontrast ist, um das Außergewöhnliche hervorzuheben.

00:35:23: Das schaffst du nur durch Menschen und gleichzeitig bringt aber auch eine Digitalisierung natürlich gewisse Vorteile weil du in Prozessen schneller werden kannst und vielleicht auch in mancher Hinsicht genauer arbeiten kannst.

00:35:43: Ich erinnere mich an einen unserer vorherigen Gästen, der Marco Sinevo.

00:35:47: Der Gründer von MGM Models, der auch über KI viel gesprochen hatte und in der Tat gesagt hat das eher kein großer Fan davon ist.

00:35:55: also gerade in Richtung Kreativität.

00:35:58: Also auch wenn man Fotoshootings plant ob man Bilder bearbeitet egal auf welche Art und Weise da werden ja auch Welten irgendwo kreiert und er hat gesagt den Einsatz vom KI auch mit dem Team sagt er eher weniger wenn es für Prozesse genutzt wird um schneller zu sein.

00:36:12: okay Aber er möchte ungern, dass irgendwie die Kreativität gedämpft wird.

00:36:17: Nur weil man sich denkt ich lass das jetzt mal hier eine Karriere machen.

00:36:20: Wie sieht es bei euch aus?

00:36:21: Wenn ihr kreativ arbeitet sagt ihr klar, ich guck mir mal an was Chatibutti und Komal zu gewissen Dingen sagt oder sagt ihr Nebel sind auch so wie immer wir nutzen unseren eigenen Hirn schmalzen unsere eigenen Erfahrungen

00:36:37: ja definitiv Aber es ist an manchen Prozessschritten schon auch mal eine Hilfe, um mal eine Idee die man hat vielleicht mal auf die Schnelle visualisieren zu lassen.

00:36:51: Am Ende des Tages ist aber immer der Mensch das ganze bewerten und nochmal challenging muss.

00:36:58: Das heißt man darf sich einfach nicht darauf verlassen.

00:37:01: Ich würde deinem vorigen Gast in dem Sinne zustimmen Und es ist halt natürlich auch eine ganz große Frage hinsichtlich von Werten.

00:37:12: Also wenn man sich mit dem Thema generell auseinandersetzt und überlegt, was alles für einen Ratenschwanz da jetzt mal dranhängt – und da sieht man ja gerade in den USA die ersten Auswirkungen – dann ist das nicht ohne!

00:37:28: Man muss sich einfach bevor man solche Systeme nutzt, auch überlegen, okay möchte ich den Energieverbrauch dafür investieren?

00:37:36: X, Y und Z passiert.

00:37:38: Und dann ist es ganz schön nochmal ein bisschen anders zu betrachten.

00:37:42: Und du hast ja einen Team was sozusagen vor Ideen sprüht und mega kreativ ist und auch irgendwie Freiheit braucht?

00:37:49: Ich kenn's selber von meiner eigenen Arbeit gerade wenn man kreativer arbeitet!

00:37:52: Ist das doch immer schwer.

00:37:54: also ich sag immer bei mir erstmal ohne jegliche Grenze weil danach kann man immer noch runter skanieren.

00:38:02: aber ich finde es immer schön zu gucken auf welche Ideen kommt man eigentlich Wie führt man eigentlich ein kreatives Team, damit halt Ideen halt nicht gleich gedämpft werden?

00:38:10: Weil man zehntausend andere Sachen im Koffer wie Budgets und wie Richtlinien und Co.

00:38:17: Ich finde es immer schade wenn man sich dann von solchen Dingen leiten lässt, aber da kann man so tolle Sachen

00:38:21: machen.

00:38:22: Äh ich würde sagen das ist die größte Herausforderung tatsächlich.

00:38:26: Wir haben ja nicht nur Kreative also ich bin auch gerne mal kreativ aber eigentlich habe hier den klassischen Geschäftsführpart bei uns Und es ist ein ewige, ich würde sagen positive Rangelei zwischen den Personen die im Projektmanagement arbeiten.

00:38:42: Die Budgetabläufe Kundenwünsche Machbarkeit im Blick haben und der Kreation, die natürlich auch das große Ganze und auch mal die verrückten Ideen auf dem Tisch bringt oder bringen soll.

00:38:56: Das ist genauso wie du es gesagt hast.

00:38:58: Runterregulieren kann man fast immer, wenn's manchmal ganz schön wehtut.

00:39:04: Aber wie du sagst, man muss halt diesen Ideen einfach den freien Lauf lassen und dafür auch den Weg bereiten.

00:39:13: Und dem Team dann auch entsprechend die Freiheiten lassen.

00:39:16: so und das ist nicht tatsächlich eine Entwicklung aber... Ich bin halt hundertprozentig dafür überzeugt, dass so ein Team mit Vertrauen funktioniert und Verantwortung.

00:39:29: Und wenn das grundsätzlich schon mal gegeben ist auf einer vernünftigen Werte- und Visionsbasis dann hat jemand auch sozusagen die Freiheit oder das Feld frei genug vor sich um entsprechend Ideen raushauen zu können.

00:39:43: Und wenn ihr dann eine starke Idee habt, wie schafft ihr das eigentlich innerhalb der Umsetzung und der Schritte die danach kommen?

00:39:52: Dass sie nicht verwässert.

00:39:53: Weil am Anfang steht es da okay jetzt haben wir's und danach kommt ja noch die Umsetzung viele Dinge mit Sicherheit irgendwie auf einmal so passieren.

00:40:00: also Wie schafft man das dass man im Grunde um das was man eigentlich vor hat auch wirklich bis zum Ende durchziehen kann und nach außen wirken lassen kann?

00:40:07: tatsächlich ist Mit der entscheidende punkt dass wir ganzheitlich betrachten und ganzheitliche auch selber betreuen und umsetzen.

00:40:16: Wenn das jetzt gerade letzte letzten Wochenende auf einem großen Festival, dass tatsächlich die Personen aus der Kreation, die beteiligt waren an dem Projekt selbst auch vor Ort waren und selber auch tatsächlich in dem Sinne noch an den aufbauenden gleich mit gewerkelt haben und mit unserem diesleisten zusammen geschaut haben okay entspricht das dem was wir uns überlegt haben muss doch irgendwo optimiert werden.

00:40:41: Wir setzen sehr, sehr viel aufs detail entsprechend.

00:40:47: Das kriegst du nur hin wenn du die ganzen prozess begleitest.

00:40:51: Früher war es bei uns tatsächlich so dass wir sehr umsetzungsorientiert nur waren d.h.

00:40:57: Du bekommst eine Idee schon vorgesetzt Orchesterist sieht an.

00:41:02: Und wir sind trotzdem im Zweifel für den Nicht-Erfolg verantwortlich, oder?

00:41:07: Das sind dann eher so die undankbare Punkte.

00:41:10: Insofern haben wir es am liebsten natürlich wenn wir von der Idee sozusagen, die irgendwie angedockt ist einer grundsätzlichen Markenstrategie bis zur Umsetzung dann auch den ganzen Weg bestreiten dürfen.

00:41:23: Wir entwickeln manchmal auch nur Ideen und ein Kunde sagt, ich habe im Team dass es selber umsetzt.

00:41:30: Das ist auch total fein für uns.

00:41:31: oder wir setzen auch wenn dann guter Ansatz kommt von irgendeiner Lead-Agentur einer größeren dann setzen wir auch mal nur um.

00:41:37: das ist überhaupt kein Problem.

00:41:39: aber am liebsten bestreiten wir schon den ganzen Weg und dann auch tatsächlich von Anfang bis komplett Ende und machen jetzt sicher nicht alles.

00:41:47: in Haus haben dann entsprechend unsere dienstleistenden produzierenden Gewerbebetriebe noch Wir sind erst mit einem Projekt durch, wenn es auch alles wieder abtransportiert, weggeschlossen ist.

00:41:59: Das Reporting fertig ist und eine Auswertung dem Kunden zur Verfügung

00:42:03: steht.".

00:42:05: Und was würdest du sagen?

00:42:07: können gerade kleinere Unternehmen, Hotels vielleicht auch von größeren Brand Experiences die ihr ja auch mit umgesetzt habt lernen?

00:42:17: Wenn das Budget vielleicht deutlich kleiner ist?

00:42:21: Ich muss glaube ich nicht mal Lernen von größerem sein.

00:42:26: Was für uns, dass das ja mal größte Aha-Erlebnis intern war.

00:42:31: Wir haben lange nach dem Begriff gesucht ist Erlebnisse als Plattform zu betrachten.

00:42:37: So ein bisschen wie ein Gewächshaus in dem Sinne so wenn du den Mutterboden reinkippst und noch ein bisschen Wasser und die Samen hast dann kannst du auf ganz vielen unterschiedlichen Arten davon profitieren.

00:42:49: Es säubert die Luft, sag ich jetzt mal Du hast irgendwie Früchte ganz vielleicht irgendwie noch die Pflanze danach zu Dünger verwerten.

00:42:58: Und so ist es bei Aktivierung Erlebnissen Events, dass du meiner Meinung nach ganz viel mehr daraus ziehen kannst wenn du das jetzt mal in großen Art und Weise als Hub betrachtest.

00:43:11: So dann hast du nämlich auch vielleicht noch das Budget aus irgendwie Content sich, dann hast Du vielleicht noch ein Budget was Du vielleicht aus einem anderen Topf ziehst und hast nicht mehr dieses einseitige, was es früher war.

00:43:21: Wir machen Event weil wir wollen Event

00:43:22: machen.".

00:43:23: So das ist einfach nicht Sinn der Sache.

00:43:25: du musst es halt wirklich so betrachten dass du sagst okay wir schaffen diesen Erlebnisraum da sorge ich noch dafür dass entsprechende Creator vor Ort sind das entsprechend ausgespielt und verlängert wird.

00:43:36: dann kümmere mich selber darum dass noch so viel Content produziert wird dass sich das einen Jahr lang spielen kann auf meinen Kanälen.

00:43:43: Ich mache vielleicht noch eine Masterclass, wenn es irgendwie ein Getränkemarke ist.

00:43:48: Mein Gastronom, die ich einlade um das Produkt näherzubringen... Ich mach vielleicht noch ne Kundenumfrage.

00:43:55: Also diesen Ort einfach auf ganz vielen unterschiedlichen Arten und Weisen zu nutzen hat einen riesigen Mehrwert weil ich natürlich ganz unterschiedliche Personen dort vor Ort zusammenbringen kann Und dann hast du auch meiner Meinung nach nicht mehr so'n Budgetproblem Weil du nicht aus diesem einschränkenden Topf vielleicht das ziehen musst sondern ganz unterschiedlich Monitäre vielleicht Möglichkeiten hast.

00:44:17: Und gibt es ein Beispiel, was du vielleicht nennen kannst wo du sagst dass eine sehr kleine Idee und eine kleine Umsetzung eine super große Wirkung hatte?

00:44:27: Ja

00:44:31: tatsächlich fällt mir etwas ein und zwar fand gehört daneben die Initiative von Fritz Kohler haben wir vor inzwischen schon vier Jahren das Fandhaus entwickelt Ein Gestell aus Seitenmauern mit Draht dazwischen.

00:44:51: Und Haus des Pfandes, wenn wir das sagen.

00:44:55: Und da klar bei der Initiative Pfand gehört.

00:44:57: daneben geht es darum Pfand zu sammeln und wegzuwerfen oder neben den Mülleimer zu stellen.

00:45:03: Um diesen Pfandhaus haben wir auf verschiedenen Festivals aktiviert.

00:45:07: Und zwar zwischen Campground und in Field.

00:45:11: Das heißt, der Ort der Aktivierung war auch schon nicht gelernt.

00:45:14: Das heißt immer wegzudenken von den Infield-Aktivierungen sondern auf diese Wege zu gehen und zu sagen alles klar die Besuchenden vom Festivals sie, keine Ahnung trinken schon was auf dem Campground haben ihre Flasche, ihre Dose was auch immer alkoholisch nicht alkoholisch dabei Und haben am Ende auf dem Weg kurz vom Infield dann dieses Fundobjekt sozusagen in das Haus geworfen.

00:45:40: Und das Haus ist in dem Sinne gewachsen und die Wände sind gewachsen.

00:45:44: Der Outkam war in dem Sinn, dass wir sozusagen mit den gesammelten Pfand dann Unterkünfte realisieren konnten – mit Fritz Kohler zusammen über die Spenden.

00:45:56: Klar hat es ein bisschen Personalaufwand aber am Ende stand da ein Objekt in diesem Sinne.

00:46:03: Das hatte grundsätzlich eine sehr große Wirkung mit relativ wenig Aufwand Und eine sehr, sehr hohe Identifikation.

00:46:12: Es war einfach erklärt.

00:46:14: Das war irgendwie durchgängig.

00:46:16: Ja wird auch immer noch gespielt.

00:46:18: tatsächlich auf Hesse ist es echt nach wie vor noch sehr überzeugt worden.

00:46:21: Ja mega.

00:46:22: und zum Abschluss Art von Projekten oder Markenaktivierung.

00:46:26: was welche Arten machst du am liebsten?

00:46:28: Was ist so etwas wo du sagst das könnte ich eigentlich jedes Mal machen.

00:46:34: Richtig richtig gute Frage.

00:46:37: Wir haben mal so Spassesalber gesagt, wahrscheinlich sind es schon über die tausend Veranstaltungen, die wir gemacht haben.

00:46:43: Ich glaube das ist tatsächlich wirklich sogar noch ein bisschen mehr.

00:46:46: und trotzdem habe ich immer wieder auch richtig Fomo wenns Veranstaltung Aktivierungen sind, die man aber trotzdem irgendwie gefühlt schon fünfzehnmal gesehen oder erlebt hat.

00:47:00: Da würde ich tatsächlich ungern irgendwas konkreter vorheben.

00:47:04: Das sind manchmal auch die eigenen kleinen Veranstaltungen.

00:47:08: Wir machen regelmäßig für uns selber, in dem Sinne noch kleine Veranstaltung für Kundinnen und Partner bei uns auf St.

00:47:15: Pauli.

00:47:16: Das bringt immer super viel Spaß.

00:47:20: Es sind aber natürlich auch Konzepte, Ideen für Marken, die auch ganz unterschiedlich sein können.

00:47:27: Es ist nicht immer nur das große außergewöhnliche Bunte, es sind manchmal wirklich auch die kleineren Geschichten Cool.

00:47:36: Guck mal, dann sind wir ja auch schon am Ende des Gesprächs angekommen und bevor es sozusagen zum Outro geht fassen wir immer so ein bisschen was zusammen.

00:47:44: also das können die Leute eigentlich mitnehmen aus dem Gespräch heute und klar bereiten uns ein bisschen vor und ich habe mir das zwischendurch hier nochmal so mit einem kleinen Auge durch mal durchgelesen und eigentlich fast ist genau das zusammen ganz gut das zusammen was du auch gesagt hast.

00:47:59: die eine oder andere Sache fand ich noch einmal sehr spannend die Du mit aufgegriffen hast.

00:48:04: Aber wenn ich jetzt die Big Free von unserem kompletten Gespräch zusammenfassen müsste, wäre auf einmal auf jeden Fall eine Sache.

00:48:11: Dass Klarheit auf jeden fall vor Budget gehört.

00:48:13: also dass man sich definitiv sicher sein muss was will ich eigentlich mit dem Event transportieren?

00:48:19: und ich glaube diesen Schritt wirklich mal inne zu gehen und nicht alles zu wollen und nicht nur an Reichweite zu denken ist schwierig.

00:48:25: es nicht so einfach und auch dieses Nicht gleich in Budgets Denken das nehme ich auf jedenfall.

00:48:33: Und dann die zweite.

00:48:36: Tese wäre auf jeden Fall Gänsehaut braucht nicht zwingend größer.

00:48:41: Also man muss nicht immer in dem Big Picture denken, sondern wirklich schon Kleinigkeiten auch ob es jetzt in der Customer Journey im Hotel selber ist oder ob's wirklich Events sind.

00:48:48: Man braucht eigentlich gar nicht viel.

00:48:51: Es geht oft um die kleinen Details sie dann doch bei einem wirklich hängen bleiben und wie ein Intro zum Beispiel Gänselhaut erzeugen kann.

00:48:58: Und dann haben wir die Big Number Three.

00:49:01: Menschen machen markenlebendig das hast du sehr oft gesagt dass Ob es dein Team hinter den ganzen Inszenierungen ist, ob es wirklich diejenigen sind, die dann vor Ort sind.

00:49:18: alles lebendig machen, weil ich mein so ein Konzept ist super abstrakt.

00:49:22: Das was da nachher entsteht muss auf jeden Fall von Menschen getragen werden genauso wie in der Hospitalität sagen wir ja auch immer als eigentlichen Peoples Business.

00:49:29: ohne die Menschen wäre das gar nichts!

00:49:31: Auch in Zeiten von KI möchte man doch irgendwie ein bisschen Menschlichkeit beibehalten.

00:49:35: und was sich auf jeden fall noch mit quasi bei mir hängen geblieben ist ist dieses Thema Content Hub.

00:49:41: Weil ich glaube es ist nochmal ganz wichtig gerade für Leute die den Budgets denken dass man sagt hey okay ich habe ein kleines Budget für einen Event Aber solche Sachen wie ein bisschen Social Media.

00:49:51: Bisschen Online-Marketing, bisschen PR vielleicht zwischendurch.

00:49:54: Das kann man sicher von anderen Dingen ziehen und dieses Thema Content Hub endet ja nicht mit dem Event.

00:49:59: Man kann eine super super lange weiter streuen.

00:50:01: ich glaube das darf man nicht vergessen dass man sich nicht sagt okay jetzt habe ich mal was abgedreht jetzt mache ich das in der Woche man kann es ja mehrere Wochen lang immer wieder einmal hervorheben lassen kleinen Recap machen wie von hier.

00:50:13: also das sind so Sachen wo ich denke die drei Dinge oder vier sollte man auf jeden Fall mitnehmen Klarheit vor Budget Gänsehaut braucht nichts wegen und Menschen machen markenlebendig und vergessen nicht den Content Hub.

00:50:24: Man kann vieles noch sehr, sehr weit und breit ausdehnen.

00:50:29: Genau!

00:50:29: Mir hat es auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht Florian.

00:50:31: Vielen Dank für das Gespräch und deinem Blick auf das ganze Thema Brand Experiences.

00:50:35: Wie kommen wir eigentlich von abstrakt zu einem richtigen Event?

00:50:39: Und wie nehmen wir diesen eigentlich einen Gänsehaut Moment mit dem man nicht planen kann?

00:50:45: Wenn ihr mehr über Florian erfahren wollt, dann schaut gerne in unsere Show Notes vorbei.

00:50:49: Denn da wird es alle wichtigen Links geben.

00:50:52: und wenn ihr mal sehen wollt wie sozusagen Florian & Team In Action sind demnächst ist das Reparation Festival.

00:50:57: Alle die in Hamburg sind oder nach Hamburg kommen können da auf jeden Fall was miterleben und zwar wo unterstützt ihr?

00:51:04: Genau wir haben unseren Kunden YouCook.

00:51:06: auf dem Festival Village gibt's eine große Aktivierung.

00:51:10: also gern vorbeischauen

00:51:12: cool Und alles live erleben.

00:51:15: Genau und wenn euch die Folge gefallen hat, bitte folgt uns, like, kommentiert.

00:51:20: Darüber würden wir uns auf jeden Fall sehr, sehr freuen!

00:51:24: Wir sehen uns dann in der nächsten Folge.

00:51:27: Wenn es wieder heißt bring dich mit.

00:51:28: also bleibt neugierig, wir sehen uns!

00:51:31: Dankeschön.

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